Backup in virtualisierter Umgebung: Lamy produziert ausfallsicher

In der Fertigungsindustrie müssen IT-Systeme stets nutzbar sein – vierundzwanzig Stunden an sieben Tagen pro Woche. Der Schreibgerätehersteller Lamy änderte deswegen seine Datensicherungsstrategie.

Ständige Verfügbarkeit als Ziel

»Zur Reduzierung des finanziellen und administrativen Aufwands virtualisierten wir später auch alle 180 Desktop-PCs.« Michael Melter, Geschäftsführer bei Idicos
(Foto: Idicos)

Das Schriesheimer EDV-Unternehmen Idicos ist seit über zehn Jahren auf die Virtualisierung von Servern und Clients spezialisiert. Es berät Unternehmen bei Planung und Aufbau von virtuellen Infrastrukturen und bietet IT-Support und Schulungen an. Idicos beschäftigt zwölf Mitarbeiter in den Bereichen »IT-Infrastruktur« und »Prozess- und Softwareentwicklung«. Die Hälfte der Mitarbeiter sind promovierte Naturwissenschaftler, die sehr analytisch arbeiten.

Durch die Umrüstung auf die virtualisierte Umgebung ergaben sich auch Aufgabenstellungen in Bezug auf die Ausfallsicherheit der Systeme. Die Disaster-Recovery-Zeit von 48 Stunden bei der bisherigen Lösung wurde den geschäftlichen Ansprüchen von Lamy nicht gerecht. Auch war das Ausfallrisiko realer Server für die Anforderungen des produzierenden Betriebs nicht mehr akzeptabel. Um der Herausforderung einer stets funktionierenden Produktion zu begegnen, musste die gesamte Backup- und Recovery-Strategie neu überdacht werden. Kalkuliert auf der Basis von Lamys Jahresumsatz von 65 Millionen Euro, würde eine Stunde Produktionsausfall das Unternehmen über 40.000 Euro kosten, insofern die Daten danach wiederhergestellt werden können. Ist dies nicht der Fall, würde es sogar noch deutlich teurer werden.

Mit dem Produkt »Backup and Replication« des Softwareherstellers Veeam wurde eine Technologie gefunden, die die geschäftskritischen Daten sichert und verfügbar macht. »Veeam überzeugt, weil die Lösungen einfach und verlässlich funktionieren. Zudem gibt es keine bessere Kombination als VMware und Veeam, da die Features eng aufeinander abgestimmt sind«, erläutert Melter. »Für uns als Anwender ist die einfache Bedienung durch die Windows-ähnliche Benutzeroberfläche und Struktur wichtig, um mit dem neuen System ohne fremde Hilfe zurechtzukommen«, ergänzt Schänzle.

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