Integration von Analysesoftware: Software AG will die Unternehmen stärker digitalisieren

Durch Integration zugekaufter Produkte treibt die Software AG ihre Erneuerung voran. Michael Ouissi, Deutschland-Chef des Unternehmens, stellte gegenüber CRN Individuallösungen heraus.

»Die Cloud ist ein Delivery-Modell.« Michael Ouissi, Geschäftsführer Software AG Deutschland (Foto: CRN)

Die Software AG hat auf der CeBIT Innovationen für das digitale Unternehmen präsentiert. Ein digitales Unternehmen verfüge im Unterschied zu einem herkömmlichen über flexible IT, durchgängige Prozesse mit Echtzeitkontrolle, soziale Interaktionsmöglichkeiten und einen Rundumblick über die Informationen. Wie Michael Ouissi, Deutschland-Geschäftsführer des Softwareanbieters, gegenüber CRN erläutert hat, geht der Darmstädter Hersteller damit auf die vier großen Trends der letzten Jahre ein: Cloud, Big Data, Mobile und Social. »ERP-Lösungen bilden Systems of Records. Wir konzentrieren uns auf Systems of Differentiaton«, sagte der Manager. Gemeint sind damit individuell erstellte Applikationen für Geschäftsprozesse, die über traditionelle Silos wie ERP oder CRM hinweg gehen.

Vier Auffahrten zum digitalen Unternehmen offeriere die Software AG den Kunden: Transformation über die Alfabet-Software zur Planung von IT-Landschaften, Agility mit Hilfe der Integrationssoftware Webmethods, Alignment mit der Produktlinie Aris zur Geschäftsprozessmodellierung sowie Visibility mit der auf der CeBIT vorgestellten neuen Intelligent Business Operations Platform (IBO). Diese Software kann geschäftliche Informationen mit Sensordaten verknüpfen. Marktforscher erwarten, dass die Zahl der Sensoren von heute rund acht Milliarden bis 2020 auf mehr als 30 Milliarden ansteigen wird. Dieses Internet der Dinge geschäftlich zu nutzen, will die Software AG mit IBO ermöglichen. Riesige Datenmengen (Big Data) sollen sich damit kontinuierlich auswerten lassen und unmittelbare geschäftliche Reaktionen ermöglichen.

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