Mit Open-Source erfolgreich: Magento liebt den deutschen Markt

Der E-Commerce Dienstleister Magento ist mit dem deutschen Markt verbunden, hier hatte das Unternehmen schon früh viele Kunden, die Entwicklergemeinde ist groß und aktiv.

Magento ist mit dem deutschen Markt eng verbunden (Bild: CRN)

Das Online-Geschäft boomt und mit ihm auch der Markt für skalierbare und flexible E-Commerce-Lösungen. Magento ist hier einer der großen Spieler auf dem internationalen Markt. Weltweit hat das 2011 von Ebay übernommene Unternehmen ganze 200.000 Kunden. Neben Marken wie Nike und Gant nutzen in Deutschland unter anderem WMF und die Duden-Gruppe Lösungen der Amerikaner. In diesem Jahr sollen über Magento-Plattformen 26 Milliarden US-Dollar umgesetzt werden, schon bis 2016 will das Unternehmen den über die eigene E-Commerce-Software abgewickelten Betrag nahezu verdoppeln. So sollen 2016 50 Milliarden Dollar von Händlern, die Magento verwenden, umgesetzt werden.

Das hohe Ziel will der Software-Anbieter vor allem mit den in naher Zukunft stark wachsenden Märkten in Asien, Südamerika und Afrika erzielen. Hier will das Unternehmen eine neue Welle von Händlern für sich gewinnen. Magento vertraut dabei besonders auf die Flexibilität und Offenheit seiner Softwarearchitektur. »Magento wurde basierend auf der Philosophie gegründet, bestehende E-Commerce-Technologien weiterzuentwickeln«, erklärt Magento-COO Roy Rubin im Gespräch mit CRN. »Unsere vorangegangene Tätigkeit als Consultant-Agentur hat unseren Open-Software-Ansatz maßgeblich beeinflusst. Wir wussten, jeder Händler ist anders und muss die verwendete E-Commerce-Software den eigenen Wünschen schnell anpassen können«. Mit der integrierten Flexibilität ist es Magento laut Rubin möglich, viele vertikale Märkte gleichzeitig zu bedienen.

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