Der Rückzug von der Abkehr vom Tablet-Geschäft: HP zeigt Tablet-Zwitter in Berlin

HP setzt nun doch auf Tablets, will allerdings dem Notebook treu bleiben. Aus diesem Grund präsentiert der Hersteller ein Tablet, das allerdings mit einer Tastatur zum vollständigen Notebook umgewandelt werden kann.

Tom Martin, Vice President EMEA Consumer von HP; präsentiert das neue Envy x2, Bild: CRN

Bei einem Event im Umfeld der IFA präsentiert sich die Notebook und Druckersparte von HP zum ersten Mal als Einheit - als PPS. Die größte Ankündigung - passend zur Endverbrauchermesse IFA - betraf allerdings das Notebookgeschäft.

Nachdem HP sich vor rund einem Jahr schon einmal vom Tablet-Business verabschiedet hatte, präsentiert der Hersteller nun ein Tablet, das einen Zwitter darstellt, sich also mittels einer Tastatur zum vollständigen Notebook umwandeln lässt. Der Tablet-PC kommt mit einer Bildschirmdiagonale vonn elf Zoll und einem IPS-Display mit einer Auflösung von 1.366 x 768 Bildpunkten, dabei ist est 8,5 Millimeter flach. Das Tablet wiegt 700 Gramm. Dieses Gewicht verdoppelt sich allerdings, wenn die Tastatur angedockt wird. Zum Jahresendgeschäft soll das Envy x2 in den Reaglen stehen zu einem Preispunkt von rund 900 Euro.

Tom Martin, Vice President EMEA Consumer, führt aus, dass das mobile Business eine Säule der Kernstrategie von HP bilden wird. Er bekräftigt zudem, dass das Tablet-Geschäft zwar stärker wachse als das stagnierende Notebook-Business. Dennoch sind die mobilen PCs das nach wie vor meist genutzte Device.

Der Hersteller äußerte sich allerdings noch nicht dazu, wie sich die Zusammenlegung von IPG und PSG auf den Partnerkanal auswirken wird. Bislang bleiben die Ansprechpartner noch die gleichen, wie vorher es sei aber geplant, dass die Fachhändler irgendwann nur noch einen Ansprechapartner für beide Produktgruppen haben sollen. Auf den Führungspositionen ist dieser Prozess bereits abgeschlossen. In Deutschland leitet nun Frank Obermeier die PPS, die ehemalige Druckerchefin Jaimi Cyrus hat das Unternehmen inzwischen verlassen (CRN berichtete).