Strategischer Turnaround: Markus Mahla nicht mehr Deutschlandchef von Logitech

Wie unternehmensnahe Kreise berichten, ist Markus Mahla nicht mehr Country Manager für Deutschland bei Logitech. Aufgrund von Umsatzrückgängen muss sich Logitech neu erfinden. Wer die neue Strategie des Unternehmens künftig in Deutschland vorantreiben wird, gibt Logitech noch nicht bekannt.

Markus Mahla wird nicht mehr die Geschäfte von Logitech-Deutschland führen, bleibt dem Unternehmen aber erhalten, Foto: Logitech

Wie Computer Reseller News von Branchenkennern erfahren hat, ist Markus Mahla nicht mehr Deutschlandchef von Zubehörspezialist Logitech. Soll dem Unternehmen aber in einer anderen Position erhalten bleiben. In der deutschen Niederlassung des Schweizer Unternehmens sollen noch mehr Mitarbeiter – auch in strategischen Positionen – gegangen sein, berichten unternehmensnahe Kreise. Bislang äußert sich der Hersteller gegenüber Computer Reseller News jedoch noch nicht dazu. Ein Nachfolger für Mahla wurde ebenfalls noch nicht bekannt gegeben.

Logitech gibt zwar keine Zahlen für das deutsche Geschäft bekannt, insgesamt hat der Hersteller jedoch ein schweres Jahr hinter sich. Im ersten Quartal des bis Ende März laufenden Geschäftsjahres 2013 musste Logitech einen Verlust von 52 Millionen Dollar verschmerzen. Die vergangenen zwei Jahre verliefen nicht viel positiver. Das Handelsblatt zitiert Konzernchef Guerrino De Luca mit den Worten: »Wir befinden uns inmitten eines Turnarounds.« Um diesen zu schaffen muss das Unternehmen Kosten sparen und sich strategisch neu ausrichten. Neue Produkte zum Jahresende sollen die Umsätze wieder beflügeln. Für Logitech hat das Schlamassel mit der Einführung von Smartphones und Tablets begonnen. Zu lange hat der Hersteller an klassischen PC-Zubehörprodukten festgehalten und sich zu spät in Richtung neuer Trends im mobilen Segment orientiert. Konzernweit sollen Tausende von Stellen gestrichen werden.

Im Geschäftsjahr 2012 fiel der Umsatz um zwei Prozent auf 2,3 Milliarden Dollar, der operative Gewinn halbierte sich auf 72 Millionen Dollar.