Devolo dLAN TV Sat 2400-CI+: Devolo bringt Sat-TV kabellos in jeden Raum

Mit dem digitalen Sat-TV »dLAN TV Sat 2400-CI+« von Devolo gehört aufwendiges Kabelverlegen für den Fernsehempfang der Vergangenheit an. Das Komplettset nutzt die Stromleitung zur Bild- und Tonübertragung. Jede Steckdose im ganzen Haus wird somit zur Antennendose.

dLAN TV Sat bringt Fernsehen in HD-Qualität überallhin, wo sich eine Steckdose befindet

Satellitenfernsehen ist die beliebteste TV-Empfangsart in Deutschland. Rund 17,5 Millionen Haushalte sehen hierzulande das digitale Fernsehen aus dem All. Trotz hoher Bild- und Tonqualität und kostenlosem Empfang hat Sat-TV jedoch auch einen Nachteil: In jeden Raum, in dem sich ein TV-Gerät befinden soll, muss ein Antennenkabel gelegt werden. Dem setzt Devolo ein Ende.

Mit »dLAN TV Sat 2400-CI+« bietet der Aachener Hersteller ein Komplettset für digitales Sat-TV an, das ganz ohne Kabel funktioniert. Für die Übertragung nutzt Devolo die Stromleitung des Hauses – jede Steckdose wird so zum Antennenanschluss. Das TV-Programm kommt in jeden Raum des Hauses während aufwendiges Kabelverlegen entfällt.

Ein Firmware-Update sorgt jetzt für mehr Leistung und Komfort bei Devolos Sat-TV-Komplettpaket. Zu den neuen Features gehört eine neu eingerichtete Kanalliste für Astra Analog-/Digitalumschaltung. Dual-Tuner-Betrieb ermöglicht die parallele Wiedergabe und Aufnahme von TV-Sendern.

Das dLAN TV Sat Systems passt sich nach Herstellerangaben flexibel der jeweiligen Sat-Anlage an, so dass für die Installation kein Fachmann nötig ist. So kann der dLAN Tuner beispielsweise direkt mit dem LNB oder dem Multischalter verbunden werden. In Wohnungen ist die Verbindung mit einer Antennendose der Sat-Hausanlage möglich, das Sat-Signal steht dann zusätzlich an allen Steckdosen der Wohneinheit zur Verfügung. Vom Tuner aus wird das Sat-Signal auf die Stromleitung übertragen und lässt sich so nach Herstellerangaben im gewünschten Raum vom HD-Receiver empfangen.

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Kommentare (5) Alle Kommentare

Antwort von Amalia B , 10:43 Uhr

Vielen Dank für den Artikel. Interessantes Konzept für eine Sat Anlage. Ich bin gespannt, wie das auf dem Markt ankommen wird.

Antwort von Dieter Machmüller , 12:39 Uhr

Jungs, in Norm-Haushalten sind heutzutage normalerweise "Drehstrom/Dreiphasen-Netze" verbaut. D.h. die Last (die Verbraucher/Steckdosen in der Wohnung) wird gleichmässig auf drei voneinander g e t r e n n t e Leitungen/Phasen verteilt. Wenn ich also die Quelle meines SAT-Receiver-Signal im Zimmer A auf Phase R liegen habe (Strom-Steckdose) und im Obergeschoss im Schlafzimmer mein TV-Empfänger nebst IP-WANDLER (Powerline/Develo o.ä.) auf Phase T steht, sind Sender und Empfänger elektrisch Meilen voneinander getrennt! Da das Nutzsignal aber nur als "Gast" auf das Stromnetz aufmoduliert wird (Hochfrequenz) löst man das Problem dadurch das man einen Hochfrequenz-Kurzschluss über alle drei Phasen an der Zählertafel vornimmt. Die Dinger gibt es zu kaufen und heissen Phasenkoppler (in einem Kunstoffgehäuse befinden sich eine Reihe von für HF niederohmigen Kondensatoren mit ausreichender Spannungsfestigkeit deren Anschlüsse nach aussen geführt wurden). Den last Ihr vom qualifiziertem Fachmann in eure Schalttafel applizieren… Schon klappts!

Antwort von Daniel , 09:13 Uhr

Meistens klappt das. Der Stromzähler dämpft das Signal zwar, aber in der Regel nicht zu stark. Um sicherzugehen, müssten man es ausprobieren.

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Antwort von Peter Lustig , 15:55 Uhr(von der Redaktion bearbeitet)

Normal sollte es so sein, dass der Zähler das Signal dämpft bis eleminiert. Nur: Was hindert einen daran, beide Systeme mittels Patchkabel zu verbinden? Schließlich liegen Zähler meist nebeneinander oder sind durch einem gemeinsamen Kabelschacht zugänglich.