Nach HP jetzt RIM: RIM verscherbelt Blackberry Playbook

Nach HP verscherbelt nun auch RIM sein Tablet. Research in Motion bietet das 64-GByte-Modell des Blackberry Playbook nun zum Schleuderpreis an. Damit soll der schleppende Abverkauf ein weiteres Mal angekurbelt werden.

© RIM

Research in Motion beginnt das neue Jahr ähnlich, wie das letzte endete. Die neue Hiobsbotschaft ist der Abgesang auf das Blackberry Playbook. RIM hat begonnen, das Modell mit 64-GByte-Speicher für 300 US-Dollar zu verkaufen. Zuvor war der Listenpreis für das 7-Zoll-Tablet bei 700 US-Dollar gelegen, was eine Reduzierung des Anschaffungspreises um mehr als die Hälfte bedeutet. Interessanterweise werden die beiden anderen Blackberry-Playbook-Modelle mit 16 bzw. 32 GByte ebenfalls für 300 US-Dollar über RIMs Onlineshop angeboten.
Käufer sollten also einen großen Bogen um die kleineren Varianten machen und gleich die Version mit 64 GByte-Speicher erwerben. RIM hatte in den vergangenen Wochen versucht, das Blackberry Playbook besser zu verkaufen, was anscheinend nicht gelang.
Zunächst bot RIM an, dass man beim Kauf von zwei Blackberry Playbooks ein drittes Tablet gratis dazu bekomme. Dieses Angebot war klar an Unternehmenskunden gerichtet. Später gab es das Blackberry Playbook mit 16 GByte zum Preis von 200 US-Dollar.
Allerdings galten alle Aktionen nicht für Deutschland. Die Listenpreise blieben hier zu Lande konstant gleich: für das 16-GByte-Modell wird in Deutschland weiterhin 500 Euro verlang, die 32-GByte-Variante kostet 600 Euro und die 64-GByte-Version ist für 700 Euro zu haben. Ob RIM auch für Deutschland Preissenkungen plant, ist nicht bekannt.
Aktuell ist das Blackberry Playbook mit 64-GByte-Speicher bei Amazon und Redcoon für 400 Euro erhältlich.