Also Network auf der CTV-Hausmesse in Bochum: »Der Networking-Gedanke gewinnt an Bedeutung«

Der Systemhausverbund Also Network legt nicht nur in Deutschland zu, sondern etabliert sich auch als Erfolgsmodell für Alsos Europa-Partner. Also-Geschäftsführerin Simone Blome-Schwitzki zieht im Exklusiv- Interview mit CRN eine positive Bilanz für die Arbeit des Verbunds.

Der ANW-Verbund präsentiert sich wieder auf der CTV-Hausmesse
(Foto: CRN)

CRN: Frau Blome-Schwitzki, wie ist die Verantwortung für den Also-Network-Systemhausverbund aktuell aufgeteilt?

Simone Blome-Schwitzki: In der deutschen Geschäftsführung habe ich die Schirmherrschaft für den Systemhausverbund und arbeite in dieser Hinsicht eng mit Andreas Ruhland, Director Business Development E-Commerce und Sales, zusammen, der sich bei ANW stark einbringt. Besonders wichtig für den ANW ist außerdem Holger Dölle, Head of Regional Sales & Key Account, in Andreas Ruhlands Team: Er stellt den Austausch zwischen uns und den ANW-Partnern sicher. Er ist beispielsweise auch mit der Einführung unseres neuen Also-Network-Partnerportals befasst, das wir im Januar erstmals vorgestellt haben und nun für alle Mitglieder in allen Regionen ausrollen. Arno Alberty, Senior Vice President SMB Europe, treibt den europaweiten Ausbau des Also Network voran.

CRN: Wie zufrieden sind Sie mit der Entwicklung des Systemhausverbunds?

Blome-Schwitzki: Wir sind ausgesprochen glücklich mit der Entwicklung! Der Networking-Gedanke gewinnt in der aktuellen Branchenentwicklung ohnehin immens an Bedeutung. Und unser Also Network erweist sich als besonders lebendiges Netzwerk: Interaktivität und fachlicher Austausch werden hier gelebt. Das beweist nicht zuletzt die positive Resonanz auf unsere zahlreichen Veranstaltungen oder die regelmäßigen Treffen der Fokusgruppen. Auf der Geschäftsführertagung im Januar waren auch Hersteller präsent und verfolgten die Ergebnisvorstellungen der verschiedenen Fokusgruppen. Die Eigeninitiative der Partner ist unglaublich groß. Wir helfen dann bei der Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen. Unser Ziel ist es ja, unsere Partner zu enablen. Das Also Network ist dafür eine wichtige Plattform. Für uns ist auch sehr wichtig, dass wir durch unsere ANW-Mitglieder ein ehrliches Feedback und nicht zuletzt Einsichten bekommen, die uns helfen den Markt besser zu verstehen. Unsere Aktivitäten werden durch Kun-
dengespräche gefördert und die Rückmeldung fließt zum Teil mit in die Weiterentwicklung unserer Geschäftsmodelle Supply, Solutions und As-a-Service ein.

CRN: Wie entwickelt sich das ANW in puncto Mitgliederzahl?

Blome-Schwitzki: Das Also Network verzeichnet bei der Mitgliederzahl ein leichtes Wachstum. Aber das Entscheidende ist nicht die Quantität. Wir wollen nicht nur Anmeldungen einsammeln, wir wollen die Aktivitätsquote hoch halten. Außerdem ist für uns wichtig, dass wir eine gute regionale Abdeckung aufweisen. Und nicht zuletzt die erforderliche Themenbreite: Die steigende Komplexität in der IT führt dazu, dass sich Systemhäuser immer stärker auf bestimmte Themen spezialisieren, sei es Cloud oder IoT. Wir wollen alle diese Themen qualitativ hochwertig ab-decken. Dafür ziehen wir auch entsprechende Experten jenseits der Systemhausszene hinzu, so haben wir beispielsweise einen Berater für Datenschutzfragen im ANW integriert.