»PC Building Simulator«: Zockend zum neuen Gaming-PC

Ende März erscheint auf Steam das Spiel »PC Building Simulator«, das neben virtuellen Abbildern echter Komponenten auch praktische Features wie Benchmarks, Kompatibilitätschecks und eine Fehlersuche für den eigenen Traum-PC bietet.

Im PC Building Simulator kann sich jeder seinen Traum-PC zusammenschrauben
(Foto: The Irregular Corporation)

Wenn sich Gamer und andere Enthusiasten einen eigenen Rechner zusammenstellen wollen, kann das schnell in ein wochenlanges Projekt mit einigen Hürden ausarten. In mühseliger Recherchearbeit müssen zig zusammenpassende Komponenten vom Gehäuse über Motherboard, Speicher und Prozessor bis hin zur Grafikkarte ausgesucht und verglichen werden, um am Ende das Optimum für die eigenen Anforderungen und das zur Verfügung stehende Budget heraus zu kitzeln. Dieser aufwendige Prozess soll allen ambitionierten Schraubern nun jedoch deutlich einfacher gemacht werden. Ende des Monats erscheint dazu auf Steam der »PC Building Simulator« des Publishers The Irregular Corporation, der aus Planung und Zusammenbau ein unterhaltsames Spiel machen will.

Dass es dabei möglichst realitätsnah zugeht, garantiert die Zusammenarbeit mit zahlreichen Herstellern wie MSI, Cooler Master und Corsair, die ihre Komponenten bereits zur virtuellen Verwendung im Spiel freigegeben haben. Dabei hilft das Assemblierer-Game den Nutzern auch gleich zu überprüfen, ob die gewünschten Komponenten auch tatsächlich zusammenpassen und so mögliche Fehlerquellen und Inkompatibilitäten schon vor der Umsetzung in die Praxis zu identifizieren und auszumerzen. Darüber hinaus kann der virtuell zusammengestellte Rechner am Ende dann sogar einem virtuellen Futuremark-Benchmark unterzogen werden, um direkt die zu erwartende Leistungsfähigkeit des geplanten Eigenbaus einschätzen zu können. Künftig soll das Spiel zudem um Wasserkühlungssysteme und diverse Übertaktungsoptionen sowie weitere Hersteller und deren Komponenten sowie Benchmarks erweitert werden.

Angesichts der aktuellen Komponentenpreise könnte sich der PC Building Simulator zudem auch perfekt als Zeitvertreib für all jene eignen, die sich ihren Traum-PC derzeit noch nicht leisten können oder Komponenten wie die gewünschte Grafikkarte aufgrund der knappen Verfügbarkeit schlichtweg nicht bekommen. Auch sie können damit zumindest virtuell das besondere Glücksgefühl erleben, wenn der Traum-PC vom Projekt zur Wirklichkeit wird und erstmals zum Leben erwacht. Offenbar ist das Interesse daran durchaus vorhanden. Schon in der Pre-Alpha-Phase wurde das Spiel laut Hersteller mehr als eine halbe Million Mal heruntergeladen. Zum offiziellen Erscheinungstermin am 27. März dürften es sicher noch einige mehr werden.