Neue Geschäftsbereiche trumpfen auf: Rechenzentren und Speicher treiben Intel-Geschäft

Während das PC-Geschäft stagniert, profitiert Intel vom Boom bei Rechenzentren. Auch im IoT- und Speichersegment legt der Konzern zu.

(Foto: Intel)

Der Chip-Konzern Intel kann die Stagnation im Hauptgeschäft mit PCs durch Wachstum in anderen Bereichen wie Rechenzentren mehr als ausgleichen. Im vergangenen Quartal legte der Konzernumsatz um zwei Prozent auf 16,1 Milliarden Dollar zu. Der Gewinn sprang um gut ein Drittel auf 4,5 Milliarden Dollar hoch, wie Intel nach US-Börsenschluss am Donnerstag mitteilte. Vor einem Jahr wurde das Ergebnis unter anderem von höheren Restrukturierungskosten gebremst.

Im Geschäft mit PC-Chips blieb der Umsatz mit 8,9 Milliarden Dollar auf Vorjahresniveau. Der Rückgang der Stückzahlen um sieben Prozent wurde durch Preiserhöhungen in gleicher Höhe wettgemacht. Dagegen legten die Erlöse mit Prozessoren für Rechenzentren um sieben Prozent auf 4,9 Milliarden Dollar zu. In neuen und damit noch kleineren Bereichen wuchs das Geschäft noch schneller: Bei Chips für vernetzte Technik im Internet der Dinge um 23 Prozent auf 849 Millionen Dollar und bei Speicherlösungen sogar um 37 Prozent auf 891 Millionen Dollar.