Echo, Plus, Spot, Buttons und Connect: Amazons große Echo-Offensive

Mit gleich fünf neuen Echo-Varianten antwortet Amazon auf die ersten Konkurrenzgeräte und will so seine führende Rolle im Markt für Smart-Home-Zentralen weiter ausbauen.

Echo Spot und Show

Amazons Echo Spot ist der kleine Bruder des Echo Show
(Foto: Amazon)

Ein neues Konzept bringt Amazon mit dem Echo Spot und erweitert die Echo-Serie gleichzeitig um ein voll familientaugliches Gerät. Dabei handelt es sich vereinfacht gesagt um eine Art smarten Wecker, der über die integrierte Sprachassistentin Alexa alle typischen Echo-Aufgaben wie das Erstellen von Terminen, Merk- und Einkaufslisten, Online-Recherchen sowie Musiksteuerung und -wiedergabe übernehmen kann. Sein großer Vorteil sind ein 2,5 Zoll großes rundes Display und eine eingebaute Kamera. Im Normallfall werden auf dem Bildschirm allgemeine Informationen wie die Uhrzeit, News und Wetterprognosen angezeigt. Aber auch Videoanrufe sind laut Amazon über den Echo Spot möglich. Um eine bessere Soundqualität zu erreichen, kann auch der Echo Spot sowohl per Kabel als auch über Bluetooth direkt mit externen Lautsprechern verbunden werden.

Zudem kann der Amazon Echo Spot mit seiner Kamera als Babyphone genutzt werden. Was insbesondere junge technikaffine Eltern freuen dürfte, für die das Gerät damit zu einer echten Alternative für ähnlich teure klassische Lösungen wird, sorgte bei Datenschützern sofort für skeptische Kommentare und die Befürchtung, dass Amazon oder Hacker die Nutzer darüber ausspähen könnten. Solche Bedenken sind nicht ganz neu und wurden auch beim bisherigen Topmodell Echo Show schon geäußert, der ebenfalls über ein Display (7 Zoll) und eine Kamera verfügt, die sich bei eingehenden Videoanrufen automatisch aktivieren lässt.

Während der Echo Spot vorerst nur in den USA für 129 Dollar zu haben sein wird, bringt Amazon dafür jetzt den größeren Bruder Echo Show nach Deutschland. Mit 219,99 Euro ist dieser der teuerste Vertreter der Echo-Reihe, weshalb wohl einige Kunden lieber darauf warten werden, dass auch der Echo Spot den Sprung über den Atlantik schafft.