HP World Partner Forum 2017: HP bereitet Partner auf »Everything-as-a-Service« vor

Auf seiner weltweiten Partnerkonferenz in Chicago geht der Hardware-Riese HP einen großen Schritt in Richtung Services. Ein neues Trainingsprogramm soll auch die HP-Partner für den Wandel vom reinen Hardware-Vertrieb zum Verkauf von Service- und Abomodellen fit machen.

HP University

HP-Partner Michael Schickram begeistern in Chicago vor allem die Produktinnovationen
(Foto: CRN/Michaela Wurm)

Der Wandel weg vom reinen Hardwareverkauf zu Verkäufen, die vertrags- und abonnementbasiert sind, erfordert einen Vertrieb mit einem starken Beratungsansatz. Um die Partner für das Vertrags- und Servicegeschäft fit zu machen, hat der Hersteller ein umfassendes neues Schulungskonzept aufgelegt. Die in Chicago vorgestellte »HP University« soll die weltweit über 18.000 Partner des Partner First Programms dabei unterstützen, ihre Umsätze zu steigern und ihr Geschäft zukunftsfähig zu gestalten.

Zwei oder drei Tage für ein Face-to-Face-Training seien einfach nicht mehr zeitgemäß, erläutert Thomas Jensen, Vice President, WW Channel Sales Strategy. Die HP University setze die Idee des lebenslangen Lernens um mit Webtrainings wie auch von Kursleitern geführte Trainings in 170 Ländern und elf Sprachen, wobei alles außer den Face-to-Face-Trainings kostenlos sei.

Die HP University kombiniert Verkaufstrainings und Produktschulungen mit Zertifizierungen, um HP Partnern den Übergang zu den stetig wachsenden Businessmodellen im Vertrags- und Abonnentengeschäft zu ermöglichen.

Der Zugang und die Nutzung des Programms ist laut HP unkompliziert und logisch aufgebaut. Zusätzlich zu den Verkaufstrainings bietet die Plattform von Kursleitern durchgeführte Seminare und persönliche Trainingseinheiten an und umfasst die Themen Sicherheit, Device-as-a-Service (DaaS), Mobilität und Managed Print Services. Kurse wie Strategic Solution Selling lassen die Teilnehmer in realistische Geschäftsszenarien eintauchen und geben Strategien an die Hand, wie Kundenprobleme aufgedeckt, Angebote skizziert und die richtige Botschaft an den entsprechenden Konsumenten adressiert werden kann.