Halbzeitbilanz IFA 2017: Das Duell der Technologien fällt aus

Wirklich Bahnbrechendes kann die Industrie auch auf der IFA nicht zeigen. Doch für Konzerne und kleinere Hersteller ist Berlin ein Schaufenster für immer schlankere, schnellere und schärfere CE- und vernetzte Produkte. Für den Handel fängt hier das Weihnachtsgeschäft an.

Weltneuheiten und Ordermesse

Wilfried Thom von Acer
(Foto: CRN)

Doch außer Konzerne wie Samsung und LG können und wollen sich andere Hersteller, die ebenfalls im Consumer- und Commercial-Märkten unterwegs sind, nicht das volle Programm leisten. Netgear beispielsweise zeigte seine Neuigkeiten im Consumer-Channel: »Arlo«, das in Deutschland nach nur zwei Jahren marktführende Kamera-Überwachungssystem sowie ein neuer WiFi-Extender für Wlan-Gast-Lösungen unter der Marke »Orbi«. Auf dem kleinen Stand erklärt Jörg Lösche die Innovationen, im Hinterzimmer nimmt der Co-ausstellende Distributor die Orders für Weihnachtsgeschäft auf.

Überhaupt spielt die IFA als Launch- und Ordermesse für das Jahresendgeschäft eine wichtige Rolle. Acer nutzt sie seit einigen Jahren neben New York als Ort für die Ankündigung neuer Produkte, so auch in diesem Jahr. »Der BMW-Einkäufer kommt nicht vorbei, aber für Einkäufer im deutschen Consumer-Channel ist die IFA der 23.Dezember«, sagt Acer-Deutschland-Chef Wilfried Thom, der als Vice President Western Europe auch in dieser Region für Acer das Geschäft verantwortet. Konkret geordert werde »mit Start ab der Woche nach der IFA, rechtzeitig für das Weihnachtsgeschäft«. Thom schätzt die IFA als »reine CE-Messe« für Acer, die Business-Lösungen seines Konzerns könnten dagegen seiner Meinung auf der Industriemesse in Hannover gut aufgehoben sein.