Service-Konzepte erobern den PC-Markt: PC-Geschäft: Hardware allein reicht nicht

Auch wenn sich der PC-Markt stabilisiert hat, ist mit PC-Hardware allein kaum noch was verdient. Langfristig kommen Händler und Systemhäuser um Service-Konzepte wie PC-as-a-Service oder Workplace-as-a-Service nicht herum.

(Foto: Microsoft)

Das Geschäft mit PC-Hardware ist schon seit Jahren alles andere als einfach. Seit dem vergangenen Jahr hat sich der Markt zwar wieder stabilisiert, dafür machen steigende Komponentenpreise und damit teurere Geräte Distributoren und Handel das Leben schwer.

Im gerade beendeten zweiten Quartal des laufenden Jahres ging der PC-Absatz weltweit (minus 4,3 Prozent) und in Europa (minus 3,5 Prozent) bereits wieder zurück, wie die Zahlen des Marktforschungsinstituts Gartner belegen. (CRN berichtete) Laut Gartner ist das bereits das elfte Quartal mit einem Rückgang in Folge. Die Verkaufszahlen sind damit in etwa wieder auf dem Niveau von 2007 angelangt.

Neben langfristigen Faktoren wie längeren Nutzungszyklen bei PCs und der Konkurrenz durch Smartphones und Tablet-PCs hat vor allem die Knappheit bei einigen Komponenten den Absatz gedrückt. »Die höheren PC-Preise, die aus der Knappheit der Komponenten für DRAM, Solid-State-Drives und LCD-Panels resultierten, hatten negative Auswirkungen auf die Nachfrage für PCs im zweiten Quartal 2017«, erklärt Mikako Kitagawa, Principal Analyst bei Gartner.