Dell EMC Forum in München: Dell EMC profitiert von der Digitalen Transformation

Viele Unternehmen haben erkannt, dass sie die Digitale Transformation nicht einfach aussitzen könne. Entsprechend groß ist das Interesse, das Dell EMC gerade auf seinen Kundenveranstaltungen registriert. Aber nicht nur Firmenkunden laufen dem IT-Riesen derzeit zu. Auch Partner und Mitarbeiter von Mitbewerbern sind wechselwillig.

Dell EMC-Chef Dinko Eror beim Dell EMC-Forum in München
(Foto: Dell EMC)

Ein knappes halbes Jahr nach dem organisatorischen Zusammenschluss von Dell und EMC kann sich der Hersteller über mangelnden Zulauf von Kunden und Partnern nicht beklagen. Auf der zweiten Station des Dell EMC Forums in München berichtet die beiden Dell EMC-Chefs Doris Albiez und Dinko Eror über das rege Interesse. Kurz zuvor hätte schon die weltweite Dell EMC World in Las Vegas einen neuen Besucherrekord aufgestellt und so viele deutsche Kunden und Partner angezogen wie noch nie zuvor.

Co-Chefin Doris Albiez führt das auf die Herausforderungen der digitalen Transformation zurück, die kein Unternehmen mehr ignorieren könne. Nur ein kleiner Teil der Firmen befinde sich bereits in der Transformation, der Rest hätte vor allem viele Fragen und nur Dell EMC darauf eine Antwort: »Wir sind das einzige Unternehmen, das Lösungen verkaufen kann. Wir haben für alle Themen eine Antwort und nicht nur zusammengestückelte Produkte, die eine Lösung ergeben, meint Doris Albiez«

Dinko Eror spricht die Herausforderungen an, die auf die Unternehmen und den Hersteller selbst durch die Digitale Transformation zukommen: »Wir kommen stark von der Produktseite. EMC war immer sehr Hardware-lastig. Darauf sind wir auch stolz.« Aber die Applikationen würden wichtiger und darauf würde Dell EMC reagieren, beispielsweise mit neuen Pay-per-use-Nutzungsmodellen. Trotzdem würde auch Hardware weiter nachgefragt, denn auch Cloud laufe auf IT, so Eror. »Es ist ein Irrglaube, dass die Cloud keine Hardware-Hersteller mehr braucht.« Das würden auch die Dell EMC-Umsätze zeigen: »Unser gesamter Umsatz geht nicht nach unten, sondern nach oben. Auch wenn der Bedarf an Blech kleiner wird, dafür gehen unsere Umsätze bei Software-defined-Lösungen nach oben.«

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