Digitale Geldschürfer sorgen für Engpässe: Run auf schnelle AMD-Grafikkarten

Der Markt für performante Radeon-Grafikkarten von AMD ist praktisch leergefegt. Schuld an der hohen Nachfrage ist das sogenannte Krypto-Mining – digitale Geldschürfer nutzen Gaming-PCs mit den Highend-Karten, um die Krypto-Währung »Ethereum« zu erzeugen.

Hype um Krypto-Währungen

Hintergrund des Hypes sind die seit einiger Zeit explodierenden Kurse der sogenannten Krypto-Währungen, wie Bitcoin, Ethereum oder Zcash. So ist der Ethereum-Kurs seit Anfang des Jahres von weniger als zehn Euro auf mittlerweile weit über 300 Euro gestiegen.

Während für das Errechnen von Bitcoins mit einem normalen PC schon längst nichts mehr zu machen ist, funktioniert das bei Ethereum derzeit noch. Voraussetzungen sind eine leistungsfähige Hardware und die genannten Grafikkarten. Bereits mit einer einzigen Radeon RX 480 lässt sich dem Bericht zufolge zum derzeitigen Kurs monatlich Ethereum im Wert von über 150 Euro schürfen, bei zwei Karten mehr als 300 Euro. Neben den Anschaffunskosten für die Hardware müssen die Ethereum-Schürfer dabei allerdings auch noch die hohen Stromkosten einkalkulieren, die die extrem energiehungrigen Grafikkarten im Dauerbetrieb verursachen.

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