Eigenmarke dominiert Peripherie- und Zubehörabsatz: Intos umwirbt den Fachhandel

Distributor und Eigenmarkenhersteller Intos sieht sich mit Peripherie und Kabel stabil im Markt verankert. Aber: höhere Kosten in Fernost drücken auf die Erträge. Mit neuen Produkten und Lösungen will Intos jetzt den Umsatz ankurbeln.

Wolfgang Isenberg
(Foto: CRN)

Kleinvieh macht auch Mist – ganz so drastisch würde es Wolfgang Isenberg nicht sagen. Immerhin vertreibt die von ihm gegründete und geführte Intos Electronic AG vor allem ITK-Peripherie und Kabel. Und das mit Erfolg, wie der Vorstandschef stolz berichtet. Vor allem die Eigenmarke Inline nehme eine herausragende Rolle ein, trägt sie doch zu etwa 75 Prozent zum Gesamtumsatz des Herstellers und Distributors bei. Zu dieser Marke zählen viele ITK-Produkte, die sowohl bei Privatnutzern als auch im professionellen Einsatzbereich nachgefragt werden. Wobei hier vor allem Design, Technologie und praktischer Nutzen im Vordergrund stehen. Beispielsweise Bluetooth-Lautsprecher und Audio Receiver, Tastaturen, Wireless Media Center, Powerbanks, USB OTG, Audiokonverter, HDMI Smart Matrix oder auch die Holzgehäuselinie Woodline. Und dann, wie Isenberg mit Stolz hinzufügt, Kabel und Kabelverbindungen in allen Größen, Stärken, Materialien und Ausführungen: fertig konfigurierte Verdrahtungen, vom Anschlusskabel für hochwertiges Audio- oder Video-Equipment bis hin zum Displayport-, Patch- oder auch SAS-Kabel.
»Das Kabelgeschäft ist spannend. Vor allem als Spezialist kann man damit ein lohnendes Geschäft aufbauen«, gibt er unumwunden zu. Immerhin bilanzierte Intos im vergangenen Jahr mehr als zwölf Millionen Euro. Gehofft hatte Isenberg vor einem Jahr noch auf einen moderaten Umsatzzuwachs. Doch trotz Ausbau des Portfolios – und damit spricht er vor allem von der Eigenmarke – konnte das wirtschaftliche Ergebnis kaum verbessert werden; obwohl weitere Marktanteile hinzugewonnen werden konnten.