»Matebook X«, »Matebook D« und »Matebook E«: Huawei macht Macbook und Surface Konkurrenz

Der chinesische Hersteller Huawei hat sein neues Lineup an ultramobilen PCs der Matebook-Familie vorgestellt, mit denen er sowohl Microsofts Surface als auch Apples Macbook Pro angreifen will. Zumindest in Sachen Preis-Leistung könnte das auch gelingen.

Viel Liebe zum Detail

Mit dem Matebook D will Huawei auch Gamer ansprechen
(Foto: Huawei)

Zudem hat sich Huawei bei seinem Flaggschiff zur Eroberung des neuen Marktes auch bei den Details nicht lumpen lassen. So bringt das Matebook X unter anderem ein Dolby Atmos Soundsystem für hochwertige Audio-Wiedergabe bei Musik- und Filmgenuss mit. Wie bei Business-Notebooks üblich, kann das Gerät über einen Fingerabdrucksensor entsperrt werden. Als besonderes Zuckerl ist dieser wie bei den aktuellen Smartphones optisch unaufdringlich im Einschaltknopf integriert. Die durchschnittliche Akkulaufzeit bei Standard-Nutzung wie Office-Arbeit oder Videostreaming gibt Huawei mit ordentlichen zehn Stunden an. Einziges erwähnenswertes Manko ist, dass Huawei es dafür lediglich mit Windows 10 Home ausliefert. Gerade im Business-Umfeld wird das jedoch kaum eine Rolle spielen, da das Betriebssystem hier meist sowieso durch eine Volumenlizenz von Windows 10 Pro ersetzt wird.

All das ist in einem Formfaktor von 286x211 Millimetern verbaut, den der Hersteller somit zu Recht mit »kleiner als ein A4-Blatt« bewirbt. Mit 12,5 Millimetern ist das Matebook zudem schön schlank geraten und macht auch auf der Waage mit seinen nur 1,05 Kilogramm eine sehr gute Figur. Der vergleichsweise ähnlich schmale UVP der Basisversion von 1.399 Euro macht das Gerät für alle denen ein Core i5 reicht, vollends zu einer veritablen Alternative zu Konkurrenten wie dem Macbook Pro oder dem Surface Book. Zumal es wahlweise für 1.699 Euro auch eine leistungsstärkere Version mit Intel Core i7-Prozessor gibt. Ebenfalls gegen Aufpreis gibt es auch eine größere SSD mit 512 GByte statt der Standardversion mit 256 GByte Speicherplatz. Als weiteres Zubehör bietet Huawei den Kunden eine passende Tasche sowie eine Bluetooth-Maus für jeweils 34,99 Euro (UVP) an.

Speziell für reisefreudige Gamer und Geschäftsleute mit dem Bedarf an einem größeren Bildschirm hat Huawei zudem noch das »Matebook D« in ähnlichem Design vorgestellt. Neben einer SSD ist darin auch eine herkömmliche Festplatte verbaut (maximal 256 GByte SSD + 1 TByte HDD). Zudem bietet es deutlich mehr Anschlüsse als der kleinere Bruder Matebook X. Die empfohlenen Verkaufspreise beginnen hier schon bei 799 Euro für die Basisversion. Mit Core i7 und größerem Speicher wird entsprechend mehr verlangt. Bei den teureren Modellen gibt es zudem eine mobile Nvidia Gforce 940MX Grafikkarte with zwei GByte GDDR5, die zwar weder aus der aktuellen Modellgeneration stammt, noch für Hardcore-Gamer ausreicht. Dennoch sollte sie in Verbindung mit dem 15,6 Zoll großen Full-HD-Display (1920 X 1080 Pixel) zumindest für den Otto-Normal-Gamer ausreichend Power bereitstellen.

Das größere Huawei Matebook D soll Business-Reisende und Gamer ansprechen:

Kommentare (1) Alle Kommentare

Antwort von BusinessUser , 08:52 Uhr

Schade, Chance vertan!

Da anscheinend auch gegen Aufpreis weder 16 MB RAM noch Win10Pro lieferbar sind, kann ich dies Geräte nur unter Luxusspielzeug, aber nicht als Professionelle Arbeitsmittel einordnen. In dieser Klasse bietet dann wohl selbst ASUS trotz seiner berüchtigten Klickpads/Tastaturen noch die bessere Lösungen.

Lenovo und Microsoft werden sich freuen!