»The Machine«-Prototyp zeigt Potenzial des Memory-Driven Computing: HPEs Computer für das Big-Data-Zeitalter

Hewlett Packard Enterprise hat einen Prototyp seines Forschungsprojekts »The Machine« vorgestellt. Der weltgrößte Computer mit einheitlichem Arbeitsspeicher kann etwa 160 Millionen Bücher - das Fünffache aller Bücher der Library of Congress - gleichzeitig bearbeiten.

Der Prototyp des neuen Systems in den Hewlett Packard Labs
(Foto: Hewlett Packard Enterprise)

Hewlett Packard Enterprise (HPE) hat einen Protopyp des weltgrößten Computers mit einheitlichem Arbeitsspeicher vorgestellt, den das Unternehmen als neusten Meilenstein des Forschungsprojekts »The Machine« bezeichnet. The Machine ist das größte Forschungs- und Entwicklungsprogramm in der Firmengeschichte. Darin entwickelt HPE ein neues Computer-Paradigma, genannt Memory-Driven Computing - eine speziell für das Zeitalter von Big Data entwickelte Computer-Architektur.

Der heute vorgestellte Prototyp hat 160 Terabyte Arbeitsspeicher und ist in der Lage, das Fünffache aller Bücher der Library of Congress an Daten gleichzeitig zu bearbeiten - etwa 160 Millionen Bücher. Es war vorher nie möglich, ganze Datensätze dieser Größe in einem System mit einheitlichem Arbeitsspeicher vorzuhalten und zu bearbeiten.

»Der nächste große wissenschaftliche Durchbruch, bahnbrechende Innovationen und Technologien verstecken sich in Sichtweite hinter den Datenbergen, die wir jeden Tag erzeugen«, so HPE-CEO Meg Whitman. »Um dieses Versprechen wahr werden zu lassen, können wir uns nicht auf die Technologien der Vergangenheit verlassen. Wir brauchen einen Computer, der speziell für das Zeitalter von Big Data erschaffen wurde.«

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