Microsoft stellt Windows 10 S und Surface Laptop vor: Microsoft will Googles Chromebooks Paroli bieten

Microsoft hat eine abgespeckte Version von Windows für den Bildungsbereich vorgestellt. »Windows 10 S« läuft auf dem ebenfalls präsentierten neuen »Surface Laptop« von Microsoft sowie den Notebooks von weiteren Herstellerpartnern.

(Foto: Microsoft)

Mit einer abgespeckten Version des Windows-Betriebssystems und dazu passenden Notebooks aus Eigenproduktion und von seinen Hardware-Partnern steigt Microsoft gegen Googles Chromebooks in den Ring.

»Windows 10 S« soll besonders bei Sicherheit und Leistungsfähigkeit punkten. Alle Anwendungen werden aus dem Windows Store geladen, wo sie auf Sicherheit überprüft und anschließend lokal in einem separaten und sicheren Container ausgeführt werden. Das soll im Klassenzimmer ein schnelles Anmelden an den Geräten und höchste Performance ermöglichen.

Microsoft betont, dass den Nutzern von Windows 10 S die vollwertigen Programme wie Office 365 inklusive des gesamten Umfangs aller gewohnten Funktionen von Microsoft Word, Excel, OneNote, PowerPoint und weitere Anwendungen zur Verfügung stehen.

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Kommentare (1) Alle Kommentare

Antwort von Arne Hüsemann , 08:57 Uhr

Jetzt bin ich aber etwas irritiert: Wir verkaufen seit Jahren Windows Notebooks. Chromebooks spielen bei uns als Wettbewerbsprodukte kaum eine Rolle, da diese üblicherweise ohne Internet keine sinnvolle Funktion mehr haben. Außerdem sind sie für das was sie bieten zu teuer. (Kunden berichten von Angeboten zwischen 299,- und 499,- EUR). Und jetzt soll sich ausgerechnet Microsoft daran versuchen, dieses Marktsegment mit einem Gerät anzugreifen, das doppelt bis dreimal so viel kosten soll?

Preislich bewegen wir uns da im Bereich eines Notebooks der gehobenen Mittelkasse, warum sollte man für den Kaufpreis ein "abgespecktes" Windows akzeptieren wollen?