Aus nach 20 Jahren: Intel stellt IDF ein

Nachdem Intel bereits das frühjährliche IDF abgesagt hatte, kommt nun das komplette Aus für die Entwicklerkonferenz. Künftig will der Hersteller auf kleine und spezialisierte Veranstaltungen setzen.

Auf seinem IDF hatte Intel nicht nur neue Prozessoren vorgestellt, sondern auch neue Technologien, so wie hier CEO Brian Krzanich auf dem IDF vor zwei Jahren
(Foto: Intel)

Intel hat sich entschieden, sein Intel Developer Forum nach 20 Jahren einzustellen. Die Entwicklerkonferenz fand seit 1997 in verschiedenen Städten statt, um über neue Prozessorarchitekturen, aber gemeinsam mit Partnern auch über neue Standards wie USB oder PCI zu informieren. Zuletzt hatten sich zwei Termine pro Jahr etabliert: ein IDF im Frühjahr in China und eines im Sommer in den USA. Allerdings hatte Intel bereits das frühjährliche Event dieses Jahres in Shenzhen abgesagt – dass es nun auch den Rest der Veranstaltungsreihe treffen würde, war da aber noch nicht absehbar. Vor kurzem wurde für das IDF im August in San Francisco noch ein geändertes Format in Aussicht gestellt.

»Intel hat sein Event-Angebot weiterentwickelt und entschieden, das IDF-Programm einzustellen«, heißt es beim Chiphersteller. Bereits in den vergangenen Jahren hatte dieser das Programm auf dem IDF zusammengestrichen und deutlich geringere Einblicke in seine Architekturen geliefert als früher. Zudem sieht sich der Hersteller nicht mehr als reiner Prozessorlieferant, sondern versucht sich in neuen Bereichen wie IoT, Automotive, Drohnen und Künstliche Intelligenz zu positionieren. Diese will Intel künftig mit kleineren und spezialisierteren Veranstaltungen adressieren, statt mit einigen Groß-Events alles abzudecken.

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