Samsungs B2B-Chef im CRN-Interview: »Auch ein globaler Konzern braucht lokale Vertriebspartner«

Mit einem verstärkten Lösungsansatz will Samsung das B2B-Geschäft deutlich ausbauen. Samsungs B2B-Chef Martin Böker setzt dabei stark auf die Zusammenarbeit mit Hersteller- und Vertriebspartnern.

Martin Böker, Director B2B Samsung Electronics
(Foto: CRN)

Samsung ist vor allem als starker Consumerbrand für Unterhaltungselektronik, Weiße Ware und seine Smartphones bekannt. Trotzdem hat das B2B-Geschäft für den koreanischen Hersteller einen wachsenden Stellenwert, wie Martin Böker, Director B2B Samsung Electronics GmbH, im CRN-Interview betont. Bis 2020 wolle Samsung »einen substantiellen Teil des Gesamtumsatzes mit B2B-Lösungen erwirtschaften«, so Böker. Dazu sollen vor allem Lösungen beitragen, von denen Samsung in Deutschland schon einige realisiert hat und die Böker stärker standardisieren möchte, damit sie leichter über Vertriebspartner vermarktet werden können.

Für die Lösungen kann Samsung auf sein breites Portfolio zurückgreifen, aus dem viele Produkte auch für B2B eingesetzt werden können. Böker nennt hier nicht nur Displays, Smartphones und Tablets, sondern auch Samsungs VR-Brille für Retaillösungen oder Kühlschränke mit Display, die für Smart Home-Lösungen genutzt werden könnten. Durch die Innovationskraft des koreanischen Herstellers kämen zudem ständig neue Produkte hinzu, wie das vor kurzem auf dem Mobile World Congress vorgestellte» GalaxyBook«. Und weitere Produktinnovationen etwa im Tablet-Bereich würden in Kürze dazukommen.