Toshibas PC-Chef im CRN-Interview: Toshiba will verlorenes Vertrauen der Partner zurückgewinnen

Mit einem konsequenten Fokus auf B2B und der Wiedereinführung von Projektregistrierungen will Toshibas neuer B2B-PC-Chef Jörg Schmidt verlorenes Vertrauen im Channel zurückgewinnen. Er sucht auch neue Partner, die Cloud-Dienste wie Workplace-as-a-Service anbieten können.

Toshibas neuer B2B-PC-Chef Jörg Schmidt im CRN-TV-Interview
(Foto: CRN)

Toshiba hat schwierige Zeiten hinter sich. Seit dem vergangenen Jahr konzentriert sich der Notebook-Pionier ausschließlich auf B2B-Kunden und hat sich aus dem Consumergeschäft komplett zurückgezogen. Dafür wurde intern vieles umgestellt, berichtet Jörg Schmidt, der vor drei Monaten die Position als Head of B2B PC DACH bei Toshiba übernommen hat. (CRN berichtete) Er will das PC-Geschäft wieder in ruhige Fahrwasser führen und dafür auch bei den Partnern »verlorenes Vertrauen« zurückgewinnen, wie Schmidt im CRN-TV-Interview auf der CeBIT betont. Dafür wurde jetzt die Dealregistrierung für Projekte über 10.000 Euro wieder eingeführt.

Um sich gegen die übermächtige Konkurrenz der großen Volumenhersteller zu behaupten, will Toshiba nicht nur auf qualitativ hochwertige Notebooks und neue Produkte wie den Zero Client setzen, sondern auch verstärkt Partner für das Lösungsgeschäft gewinnen. Dieses sollen beispielsweise Workplace-as-a-Service anbieten.

Auch für die Zusammenarbeit mit Retailern hat Schmidt neue Ideen. Weil sich SMB-Kunden ihren PC oder Notebook häufig dort statt beim Systemhauspartner kaufen, will Schmidt anregen, in den Flächenmärkten B2B-Shops einzurichten, in denen mehrere Hersteller B2B-Geräte und die nötigen Services vermarkten können. Die Gespräche laufen gerade. Er hofft, noch in diesem Jahr erste Erfolge vorweisen zu können.