Fünf Jahre Bastelrechner: Raspberry Pi hat Geburtstag

Der Raspberry Pi war als günstiger Bastelrechner für Programmierer und Informatikstudenten gedacht, inzwischen hat er einen eignen Markt begründet. Nun feiert der Mini Geburstag.

(Foto: Raspberry Pi Foundation)

Am 29. Februar 2012 kam der erste Raspberry Pi auf den Markt. Der Bastelrechner, der in seiner ersten Variante mit einem 700 Mhz-Prozessor und - je nach Version - mit 256 oder 512 MByte erschien, generiert nun seit fünf Jahren gute Geschäfte. Was als Projekt vor allem für Programmierer und Informatikstudenten begann, hat sich längst zu einem Massenmarkt entwickelt. Zahlreiche andere Firmen wollen auch ein Stück vom Kuchen und haben wie Asus (CRN berichtete) eigene Bastelrechner auf den Markt gebracht. Andere Firmen wie NEC gehen Kooperationen ein, um beispielsweise Large Format-Displays intelligenter zu machen. Findige Entwickler dagegen basteln aus dem Raspberry und eineme GameBoy-Gehäuse eine stylische Retrogames-Konsole.

Inzwischen existieren alleine vom Raspberry Pi zwölf verschiedene Modelle, neue Versionen wie der »Pi Zero W« mit integrierter Bluetooth- und WLAN-Funktionalität stehen bereits in den Startlöchern. Ende letzten Jahres meldete die Raspberry Foundation, dass bereits elf Millionen der Bastelrechner verkauft werden konnten. Abseits der eigentlichen Zielgruppe nutzen auch viele Kunden die Mini-Rechner zur Heimautomation. CRN gratuliert dem kleinen Revoluzzer und wünscht ihm auch weiterhin so einen Erfolg wie in seinen ersten fünf Jahren.