Memory Driven Computing: HPE präsentiert ersten »The Machine«-Prototyp

Geht es nach HPE, steht beim Computer der Zukunft nicht der Prozessor, sondern der Arbeitsspeicher im Zentrum. Einen ersten Prototypen von »The Machine« hat das Unternehmen jetzt präsentiert.

(Foto: HPE)

Wenn es um die Computer-Architektur der Zukunft geht, steht laut HPE nicht mehr Prozessor, sondern der Arbeitsspeicher im Zentrum. Das Unternehmen verspricht nichts anderes als die erste große Computerrevolution seit 60 Jahren sowie bisher nicht erreichte Leistung und Effizienz mit der neuen Architektur. Mehr Geschwindigkeit bei der Datenverarbeitung wäre aktuell durchaus angebracht, steigt doch die Zahl digital vernetzter Geräte laut Gartner bis 2020 auf 20,8 Milliarden an. Diese produzieren ein Datenvolumen, das deutlich schneller wächst als die Fähigkeit, die Daten mit aktueller Computer-Architektur zur verarbeiten, zu speichern und zu verwalten. Um die neue Rechnerarchitektur voranzubringen, hat HPE das Projekt »The Machine« ins Leben gerufen, dass die Amerikaner auf der Discover-Konferenz 2014 in einem ersten Mockup vorstellten.

»Wir haben einen großen Meilenstein in unserem Forschungsprojekt The Machine erreicht — einem der größten und komplexesten Forschungsprojekte in unserer Firmengeschichte«, verkündet Antonio Neri, Executive Vice President und General Manager der Enterprise Group bei HPE. Mit diesem Prototyp habe man das Potenzial des Memory Driven Computings demonstriert und gleichzeitig die Tür für sofortige Innovationen geöffnet. Laut HPE haben Simulationen während der Entwicklungsphase des Prototyps errechnet, dass die neue Architektur im Vergleich zu heutigen Computern eine bis zu 8.000 Mal schnellere Verarbeitungsgeschwindigkeit bei zahlreichen Workloads erreicht.

Übersicht