Werbegag greift Kulturphänomen auf: Coca-Cola verteilt Selfie-Flaschen

Der Getränkehersteller Coca-Cola hat eine ansteckbare Selfie-Kamera für seine Flaschen entwickelt, die beim Trinken automatisch ein Bild knipst und dieses direkt auf die Social Media-Accounts des Besitzers und Unternehmens hochlädt.

(Foto: Coca-Cola / Gefen Team)

Auf dem israelischen Musikfestival »Coca-Cola Summer Love Camp 2016« hat der Getränkekonzern und Sponsor wieder einmal mit einem besonders pfiffigen Werbegadget für Aufsehen beim überwiegend jungen Publikum gesorgt. Das Unternehmen verteilte dort unter dem Party-Volk Selfie-Kameras, die auf den Boden seiner Flaschen gesteckt werden können. Registriert die darin verbaute Sensorik einen Neigungswinkel von mehr als 70 Grad löst sie automatisch das zum Flaschenhals hin ausgerichtete Objektiv aus und knipst den Besitzer dabei, wie er sich einen kühlen Schluck des Zuckerwassers gönnt. Anschließend wird das Bild direkt auf den vorher mit dem Gerät verbundenen Snapchat-Account des Trinkenden sowie die Social Media-Auftritte des Unternehmens auf Facebook und Instagram hochgeladen. Die Idee zu der smarten Aktion, mit der Coca-Cola binnen weniger Stunden tausende neuer Follower und weltweite Aufmerksamkeit generieren konnte, stammt von der Agentur Gefen Team, die im vergangenen Jahr bereits Gesichtserkennungs-Automaten mit Social Media-Anschluss für das Festival entworfen hatte. Ob es die »Selfie Bottle« allerdings künftig auch bei Events in anderen Teilen der Welt geben wird, ist bisher nicht bekannt.