Ockel Sirius A: Windows-PC für die Hosentasche

Der niederländische Hersteller Ockel Computers hat eine Crowdfunding-Kampagne für einen (fast) vollwertigen Desktop-PC mit Windows 10 gestartet, der samt Display locker in die Hosentasche passt.

(Foto: Ockel Computers)

Mini-PCs gehören derzeit zu den wenigen Gewinnern im PC-Bereich, immer mehr Hersteller drängen deshalb mit eigenen Modellen in den Markt und wollen von den steigenden Verkaufszahlen profitieren. Die praktischen kleinen Würfel bieten die volle Rechenleistung eines Desktop-PCs auf ein ultramobiles Format geschrumpft. Allerdings haben sie auch einen Nachteil: Um sie nutzen zu können, benötigt man stets noch ein Display. Genau dieses Manko will jetzt aber der holländische Hersteller Ockel Computers, der selbst mit dem »Sirius B« ein entsprechendes Gerät im Portfolio hat, mit einer neuen Idee beheben. Schon auf der IFA hat das Unternehmen sein Konzept eines Hosentaschen-PCs präsentiert, der dank integrierten Display und Akku auch unterwegs genutzt werden kann. Seit einigen Tagen läuft nun auch die Crowdfunding-Kampagne für den »Sirius A« auf Indiegogo und hat die geforderte Mindestmarke von 100.000 Dollar auch bereits überschritten.

Im Prinzip handelt es sich bei dem Gerät (Video siehe Seite 2) um eine Art Zwitter aus Mini-Desktop und Phablet. Angetrieben wird es von einem 64-bit Intel Atom X7-Z8750 Achtkern-Prozessor mit bis zu 2,56 GHz Taktfrequenz im Burst-Modus. Die von Intel inzwischen eingestellte CPU-Baureihe ist zwar nicht gerade ein Leistungs-Monster, ihr hier verbauter größter Vertreter sollte aber für alltägliche Office-Aufgaben problemlos ausreichen. Dafür stehen dem Rechenwerk ordentliche vier GByte LPDDR3-1600-Ram zur Seite. Der integrierte Flash-Speicher von 64 GByte kann bei Bedarf über einen integrierten MicroSD-Slot erweitert werden. Das sechs Zoll kleine Multitouch-Display löst mit 1.920 x 1.080 Pixeln auf (Full HD), bei der Nutzung eines externen Bildschirms über den HDMI-Ausgang oder DisplayPort soll der Grafikchip aber auch die Darstellung von Medieninhalten in 4K-Auflösung ohne Ruckeln schaffen. Dabei bietet der Sirius A noch eine kleine Besonderheit: Beim Anschluss an ein Display wird dieses automatisch zur primären Anzeige und das Gerät kann als Touch-Keyboard genutzt werden.

So klein kann ein Desktop-PC mit Monitor sein:

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Kommentare (1) Alle Kommentare

Antwort von carlobonn , 08:33 Uhr

Wer hierfür auch nur einen Cent gibt…….

Da gibt es seit Zeiten die hervorragenden Lumias und keiner kauft sie. Für 499 bekommt man heute schnell ein 950er in der großen Version mit Adapter und kann auch gleich ins Netz.

Dieses Produkt braucht der Markt nicht.