Toshibas PC- und TV-Umsätze weiter rückläufig: Toshiba schreibt erstmals wieder Gewinn

Dank des rigiden Sparkurses konnte Toshiba in seinem ersten Geschäftsquartal 2016/17 wieder in die Gewinnzone zurückkehren. Der Umsatz war jedoch erneut rückläufig, wozu vor allem die gebeutelte PC- und TV-Sparte beitrugen.

(Foto: Toshiba)

Toshiba hat erstmals seit sechs Quartalen wieder schwarze Zahlen geschrieben. Nach einem einschneidenden Sanierungsprogramm mit massiven Sparmaßnahmen beendete der japanische Hersteller sein erstes Fiskalquartal 2016/17 mit einem Unternehmen mit einem operativen Gewinn von umgerechnet etwa 194,8 Millionen US-Dollar (20,1 Milliarden Yen). Im Vorjahreszeitraum war noch ein operativer Verlust angefallen. Der Reingewinn stieg auf 774,8 Millionen US-Dollar.

Allerdings verzeichnete der Konzern von April bis Juni 2016 erneut eine Umsatzrückgang um rund zwei Prozent auf 11, 7 Milliarden Dollar. Toshiba führt den Rückgang vor allem auf die gebeutelte PC- und TV-Sparte zurück. Andere Bereiche, etwa die Energie-Sparte konnten dagegen den Umsatz steigern.

Toshibas Rückkehr in die Gewinnzone ist vor allem auf den rigiden Konsolidierungskurs zurückzuführen, den das Unternehmen nach Bekanntwerden des milliardenschweren Bilanzskandals im vergangenen Jahr eingeleitet hat. (CRN berichtete)

Toshiba hat seitdem tausende von Stellen gestrichen und einzelne Geschäftseinheiten aufgegeben. So hat sich der Notebook-Spezialist fast ganz aus dem Consumermarkt verabschiedet und konzentriert sich weitgehend auf Businesskunden. (CRN berichtete)