PoS-Spezialist will sich lokaler aufstellen: Scansource entwickelt sich zum IoT-Distributor

Scansource, Spezialdistributor für Barcode- und PoS-Lösungen, verzeichnet bedingt durch den Internet of Things-Boom eine steigende. Gleichzeitig steigt aber auch der Wettbewerbsdruck, wie Europachef Maurice Van Rijn berichtet. Der Distributor will künftig näher an den lokalen Kunden agieren.

Maurice Van Rijn
(Foto: Scansource)

Der US-amerikanische Distributionskonzern Scansource ist in Europa vor allem mit den beiden Unternehmenssparten Scansource Barcode & PoS und Scansource Communications vertreten. Die Communications-Sparte besteht im Wesentlichen aus der ehemaligen Algol, die der US-Konzern hatte den Kölner Netzwerk-Spezialisten im Jahr 2009 übernommen hat. Obwohl beide Firmen im Back Office eng verzahnt sind, gibt es im Front Office noch wenig Berührungspunkte zwischen der Communications- und der PoS-Sparte, wie Maurice Van Rijn, Managing Director des europäischen Barcode- und POS-Geschäfts erklärt. »Wir adressieren schwerpunktmäßig spezialisierte und häufig auch eng an die jeweiligen Hersteller gebundene Vertriebspartner«, berichtet er. Dagegen sei die Zahl der Partner, die zusätzlich PoS- und Auto-ID-Lösungen verkauften, eher gering.

Auf seiner europäischen Partnerkonferenz in Malta versammelte der PoS-Spezialist in der vergangenen Woche 118 seiner europäischen Partner, um sich über die Marktveränderungen und Geschäftschancen auszutauschen. »In unserer Branche geschieht derzeit sehr viel, wir und unsere Partner müssen uns auf viele Veränderungen einstellen«, erklärt der Europachef. Beispielsweise verweist er auf die Konsolidierung der Hersteller-Szene: Der Markt würde, nach einer Serie von Übernehmen, mittlerweile von drei großen Playern, Zebra, Datalogic und Honeywell, dominiert, berichtet Van Rijn.

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