Hewlett Packard Enterprise beendet erstes Quartal nach dem Split: HPE überrascht Analysten

Hewlett Packard Enterprise (HPE) hat in seinem ersten Quartal besser abgeschnitten als erwartet. Wegen des starken Dollars musste HPs Enterprise-Gesellschaft aber Einbußen bei Umsatz und Gewinn hinnehmen.

HPE-CEO Meg Whitman
(Foto: HP)

Hewlett Packard Enterprise (HPE) hat im ersten Quartal seit der Abspaltung von HP Inc. die Analystenerwartungen übertroffen. HPE beendete das Quartal zum 31. Januar 2016 zwar mit weniger Umsatz und Gewinn. Die Rückgänge waren jedoch zu einem großen Teil durch die starke US-Währung verursacht. Ohne den Wechselkurseffekt wäre HPEs Umsatz um vier Prozent gestiegen. Nicht währungsbereinigt ging der Quartalsumsatz um drei Prozent auf 12,7 Milliarden Dollar zurück. Der Gewinn schrumpfte verglichen mit dem Vorjahreswert von 547 Millionen Dollar auf 267 Millionen Dollar. Die Analysten hatten jedoch mit einem schwächeren Ergebnis gerechnet. Die HPE-Aktie legte nachbörslich zeitweise um fast sieben Prozent zu, zumal der Konzern einen positiven Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr 2016 gab.

Ein leichtes Umsatzplus verzeichnete die Enterprise Group (plus ein Prozent, wobei die Umsätze bei Servern (minus ein Prozent) und Storage (minus drei Prozent) leicht zurückgingen. Die Netzwerksparte konnte dagegen die Umsätze um 54 Prozent steigern.

Rückläufig waren im ersten Quartal auch die Umsätze bei Enterprise Services (minus sechs Prozent), Software (minus zehn Prozent) und Financial Services (minus drei Prozent)