Neue PC Company: Fujitsu Client Computing: Fujitsu spaltet PC-Geschäft ab

Fujitsu gliedert das PC-Geschäft und die Handy-Sparte in zwei eigenständige Gesellschaften aus. Fujitsu Client Computing und Fujitsu Connected Technologies sollen zum 1. Februar 2016 die Geschäfte aufnehmen.

In Augsburg produziert Fujitsu Notebooks, PCs und Server
(Foto: Fujitsu)

Der Fujitsu-Konzern hat sein PC-Geschäft in eine eigenständige Gesellschaft ausgegliedert. Dafür hat der Verwaltungsrat in einer Sitzung am 24. Dezember 2015 eine tiefgreifende Umstrukturierung beschlossen. Diese umfasst unter anderem die Gründung von zwei Tochterunternehmen - Fujitsu Client Computing und Fujitsu Connected Technologies – in die das PC- und das Handygeschäft ausgelagert wird. Die beiden Gesellschaften sollen bereits zum 1. Februar 2016 die Geschäfte aufnehmen.

Als Grund für die Umstrukturierung nannte das japanische Unternehmen den tiefgreifenden Umbruch nicht nur der japanischen IT-Branche. Besonders bei PCs und Smartphones sei es für die Hersteller zunehmend schwierig, sich zu differenzieren und im immer härteren Wettbewerb gegen globale Konkurrenten zu bestehen.

Fujitsu leidet wie die anderen großen PC-Hersteller unter dem harten Preis- und Wettbewerbsdruck im PC-Geschäft. Hewlett-Packard hatte deshalb im vergangenen Jahr seine PC- und Druckersparte als eigenständiges Unternehmen HP Inc ausgegliedert (CRN berichtete). Zum Jahresende 2015 gab auch Toshiba Umstrukturierungspläne für das PC-Geschäft bekannt. Medienberichten zufolge verhandelten Toshiba, Fujitsu und das Sony Spin-off VAIO über eine Zusammenlegung des PC-Geschäfts. (CRN berichtete)