Intel leidet unter PC-Flaute: Data Center-Geschäft rettet Intels Quartalsbilanz

Die schwache PC-Nachfrage drückt auf Intels Quartalsbilanz. Dank des starken Data Center-Geschäfts übertrifft das dritte Quartal aber die Erwartungen der Analysten.

Intel-CEO Brian Krzanich
(Foto: Intel)

Intel hat bei Umsatz und Ergebnis des dritten Geschäftsquartals die nicht sehr hohen Erwartungen der Analysten übertroffen. Der Chip-Riese erwirtschaftete einen Umsatz von 14,5 Milliarden Dollar und damit annähernd auf Vorjahresniveau. (2014: 14,6 Milliarden). Der Nettogewinn fiel mit 3,1 Milliarden Dollar sechs Prozent niedriger aus als im vergleichbaren Vorjahresquartal. Der operative Gewinn sank im Jahresvergleich um acht Prozent von 4,5 auf 4,2 Milliarden Dollar. Schuld daran war hauptsächlich das schwachen PC-Geschäft.

Intels Client Computing Group, die noch knapp 60 Prozent zum Konzernumsatz beiträgt, verbuchte als einziger Geschäftsbereich einen Umsatzrückgang von sieben Prozent auf 8,5 Milliarden Dollar.

Dass das Quartalsergebnis trotzdem über den Erwartungen lag resultiert laut Intel vor allem aus der positiven Entwicklung des Rechenzentrums- und Internet-of-Things-Geschäfts. Intels Data Center Group erzielte 4,1 Milliarden Dollar Umsatz, zwölf Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Die Internet of Things Group steigerte ihre Einnahmen um zehn Prozent auf 581 Millionen Dollar. Die Umsätze der Sparte Software und Services stagnierten im Jahresvergleich bei rund 550 Millionen Dollar.

Intel-CEO Brian Krzanich sprach von soliden Ergebnissen in einem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld. Für das laufende vierte Quartal erwartet Intel einen Umsatz von 14,8 Milliarden Dollar - plus oder minus 500 Millionen Dollar.