Chip-Hersteller gerät immer weiter in Schieflage: AMD streicht weitere 500 Stellen

AMD fällt es immer schwieriger, sich gegen Wettbewerber Intel zu behaupten. Jetzt will das US-Unternehmen abermals 500 Stellen abbauen.

(Foto: AMD)

AMD hat die US-Börsenaufsicht darüber informiert, dass der Chip-Hersteller im Zuge eines Einsparungsplans erneut Stellen abbauen will. Laut dem Schreiben werden diese Kürzungen rund fünf Prozent der weltweiten Mitarbeiter betreffen, was knapp 500 Stellen entspricht. Insgesamt plant das Unternehmen aus dem kalifornischen Sunnyvale im kommenden Jahr 58 US-Dollar einzusparen, vorerst soll die Umstrukturierung aber 42 Millionen Dollar kosten.

Die jetzigen Stellenstreichungen stellen nicht die erste Maßnahme zur Kostenreduzierung bei AMD dar. Schon vor einem Jahr hat das Unternehmen rund 700 Mitarbeitern gekündigt. Darüber hinaus haben 2015 hochrangige Manager den Intel-Wettbewerber verlassen, die 2012 zugekaufte Seamicro-Sparte wurde abgestoßen.

AMD hat besonders mit dem schwächelnden PC-Geschäft zu kämpfen. Auch wenn der Hersteller mit seinen Grafikchips in der Playstation 4 und der Xbox One steckt, musste er teils enorme Rückgänge im PC-Geschäft hinnehmen.