Zunehmende Gerätevielfalt bei Consumer Electronics: Die IFA verändert ihr Gesicht

TVs, Smartphones und Tablets, Wearables, Virtual Reality-Brillen, 3D-Druck, vernetzte Haushaltsgeräte oder IT fürs Auto – die wachsende Gerätevielfalt prägt das Bild der IFA. Dieses Jahr werden zahlreiche spektakuläre Produktinnovationen und Wachstumsimpulse für das Jahresendgeschäft erwartet.

Miss IFA
(Foto: IFA)

Fernseher prägten Jahrzehnte lang das Gesicht der IFA. Auch 2015 werden immer größere und flachere TV-Geräte die Hallen der großen UE-Hersteller dominieren. Aber ihre Bedeutung schwindet. In dem harten Preiskampf und Verdrängungswettbewerb streichen immer mehr, auch große Marken, die Segel. Die deutschen Hersteller spielen in dem Markt schon lange keine Rolle mehr. Auch die japanischen Hersteller sind auf dem Rückzug. Vor kurzem gab Toshiba den Ausstieg aus dem TV-Geschäft bekannt (CRN berichtete in Ausgabe 28/2015). Der IFA-Auftritt fällt dieses Jahr deshalb auch deutlich kleiner aus. Ohne die TV-Boliden passt Toshibas IFA-Portfolio in eine deutlich kleinere Halle (Halle 12 Stand 106).

Die geballte Konkurrenz von Panasonic über Sony (Halle 20) und Samsung (CityCube Berlin) sowie LG (Halle 18, Stand 101) bis zu den großen chinesischen Anbietern wie Hisense (Halle 6.2, Stand 202) wird auch dieses Jahr mit großen Flat-TVs vor Ort sein. Noch mehr Aufmerksamkeit werden aber deutlich kleinere und mobile Innovationen auf sich ziehen, die die IFA seit dem vergangenen Jahr erobern: Wearables, SmartWatches, Virtual Reality-Brillen und vieles mehr werden dieses Jahr mehr denn je im Mittelpunkt stehen.