So halten Akkus und Batterien am längsten: Die größten Akku-Mythen

Das Internet ist voll von Mythen über Akkus und Batterien. Wir sagen Ihnen, ob Sie ihre Energiespeicher wirklich im Kühlschrank aufbewahren sollten, ob Notebook-Akkus der Netzbetrieb schadet und ob Smartphones bei Überhitzung tatsächlich explodieren können.

Hitze ist kein guter Ersatz für ein Ladegerät
(Foto: Wild Geese - fotolia)

Wer im Internet nach Informationen zu Batterien und Akkus sucht, findet eine Fülle obskur klingender Erfahrungsberichte, Warnungen und sich teilweise widersprechender Anleitungen. Von Schauergeschichten über explodierende Akkus ins Notebooks, Smartphones oder E-Zigaretten über teils äußerst zweifelhafte Praxistipps zur Lagerung verschiedener Batterie- und Akkutypen bis hin zu falschem und gefährlichem Halbwissen über Ladung und Entladung ist alles dabei. Auf den folgenden Seiten greifen wir die häufigsten und wichtigsten Akku- und Batteriemythen auf und erklären, was wirklich dahinter steckt, welche Tipps hilfreich sind, und ab wo der gefährliche Leichtsinn beginnt. Damit ihre Akkus und Batterien möglichst lange halten und sicher bleiben.

Mythos 1: Batterien auf der Heizung aufladen

Falsch! Ein gerne verbreiteter Mythos ist, dass sich leere Batterien durch Erwärmen auf der Heizung oder am Feuer wieder aufladen lassen. Auch wenn durch leichte Erwärmung tatsächlich die letzten kleinen Energiereserven aus Einwegbatterien und manchen Akkus gekitzelt werden können, sollte man von dieser Methode außer vielleicht im extremen Survival-Notfall unbedingt die Finger lassen. Denn nur allzu leicht überhitzen die Energiespeicher dabei und können dann platzen oder explodieren. Dabei werden ätzende Stoffe und giftige sowie entzündbare Gase aus den meist mit Alkali- und Nickellösungen gefüllten Batterien freigesetzt.

Kommentare (1) Alle Kommentare

Antwort von wolefolf , 15:59 Uhr

Bitte genauer informieren. Batterien gibt es schon sehr sehr lange!