Tipps von Eleven: So verhindert man Botnet-Infektionen

Spam-Mails werden meist über Botnets verschickt. Da die Malware auf den gekaperten Rechnern im Hintergrund läuft, ist es für Nutzer schwierig, die Gefahr zu erkennen. Der Security-Spezialist Eleven gibt jetzt Tipps, wie sich eine Botnet-Infektion verhindern lässt.

Vorsicht vor externen Datenträgern

USB-Sticks können zu einer Botnet-Infektion führen, Foto: djama/Fotolia

3. Fehlerhafte Plug-Ins und Anwendungen

Trojaner suchen oft gezielt nach bestehenden Sicherheitslücken, die dann ausgenutzt werden. Besonders beliebt sind die verbreiteten Internet-Browser sowie Plug-Ins wie der Adobe Flash Player oder der Acrobat Reader. Gefahren bestehen vor allem dann, wenn nicht die aktuellste Version installiert ist. Daher sollte sichergestellt sein, dass diese Anwendungen immer auf dem neuesten Stand sind und vom System angefragte Updates auch ausgeführt werden. Eleven empfiehlt außerdem, die Einstellung »Acrobat JavaScript« zu deaktivieren.

4. Gefahrenquelle Datenträger

Eine weitere Gefahr, die zur Botnet-Infektion führen kann, ist die Nutzung externer Datenträger wie zum Beispiel USB-Sticks oder SD-Karten. Dem Laien ist es in der Regel nicht möglich zu erkennen, was während des Öffnens im Hintergrund geschieht - deshalb gilt auch hier: Fremde Datenträger sollten vor der Nutzung stets über einen aktuellen Virenscanner geprüft werden. Den Einsatz fremder Datenträger sollten Nutzer möglichst vermeiden. Darüber hinaus sollte auf Windows-Rechnern die Möglichkeit deaktiviert werden, bestimmte Datenträgertypen wie USB-Sticks immer automatisch zu öffnen.