Tipps von Faronics: So schützen sich kleine Firmen vor IT-Bedrohungen

Kleinen und mittelständischen Unternehmen fehlt oft das nötige Budget, um genügend IT-Spezialisten zu beschäftigen – umso größer sind allerdings die Security-Risiken. Mit einfachen Regeln können sich Unternehmen jedoch auch mit geringen Mitteln gegen Angriffe aus dem Netz wehren.

Sicherheit oder Freiheit?

IT-Manager müssen die Balance zwischen Freiheit und Sicherheit finden, Foto: Fotowerk/Fotolia

4. Balance zwischen Sicherheit und Freiheit

IT-Managern stellt sich die Aufgabe, die Computerumgebung eines Unternehmens so sicher zu gestalten, wie es die Firmenpolitik vorschreibt und dem Mitarbeiter dabei trotzdem die notwendige Flexibilität für den hektischen Arbeitsalltag zu ermöglichen. Ein leichter Auftrag ist das nicht, denn ein Desktop kann so sicher sein, dass er unbenutzbar wird - oder auch so flexibel, dass er nicht mehr sicher ist. IT-Verantwortliche müssen hier auf die nötige Balance achten.

Vor allem für mittelständische Unternehmen, in denen es oftmals wenig Budget für IT Spezialisten gibt, sind CCM-Tools (Centralized Configuration Management) eine große Hilfe. Sie sparen nicht nur Kosten, sondern nehmen dem IT-Manager auch eine Menge Arbeit abnehmen. So muss er beispielsweise nicht mehr von Desktop zu Desktop laufen, um die individuellen Einstellungen vorzunehmen, das Programm übernimmt das für ihn. Die frei gesetzten Kapazitäten können so wieder für Support und Trainings eingesetzt werden.

Für jedes Unternehmen, ob groß oder klein, gilt: zuerst und vor allem ist es Pflicht, die Mitarbeiter für das Thema Sicherheit zu sensibilisieren. Die ausgefeilteste IT-Security kann auch nur bis zu einem gewissen Punkt Schutz gewährleisten, wenn den eigentlichen Nutzern die Risiken nicht bekannt sind. Eine Investition in Schulungen ist demnach nie fehlgeleitet.