Kritische Sicherheitslücke: BSI warnt vor Internet Explorer

Wegen eines gerade erst entdeckten, hoch kritischen Sicherheitslecks warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) akut vor der Nutzung des Microsoft Internet Explorer Browsers.

(Bild: Gernot Krautberger, Fotolia)

Eine neu entdeckte, extrem kritische Schwachstelle in Microsofts Browser Internet Explorer könnte es Unbefugten erlauben, Schadcode auf fremde Computer zu schleusen und auszuführen. Da die Code-Schwachstelle und Wege zu ihrer Ausnutzung inzwischen bereits im Internet veröffentlicht wurden, rät das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) dringend davon ab, derzeit den Internet Explorer zu benutzen. Das BSI empfiehlt Internetnutzern stattdessen vorerst auf eine zahlreichen Alternativen wie den Mozilla Firefox oder Google Chrome umzusteigen. Nach Auskunft des BSI betrifft die Schwachstelle die Internet Explorer Versionen 7 und 8 unter Windows XP, sowie den IE 8 und 9 unter Windows Vista und Windows 7. Für eine Infektion kann schon der kurze Besuch einer verseuchten Webseite ausreichen.

Das BSI befindet sich in engem Kontakt mit Microsoft um möglichst bald einen Patch für die Sicherheitslücke bereitstellen zu können. Man werde Entwarnung geben, sobald eine Lösung für das Problem bereitstehe.