IBM Systems Security: IBM mit eigener Security-Marke

Das Geschäft mit IT-Security wird für die großen IT-Hersteller immer wichtiger. Nach HP hat nun auch IBM eine eigene Division für das Sicherheitsgeschäft gegründet. Unter dem Brand Security Systems positioniert Big Blue nun seine Sicherheitslösungen im Markt.

IBM hat einen eigenen Geschäftsbereich für IT-Security gegründet

IBM positioniert sich mit Nachdruck im Wachstumsmarkt für IT-Security. Nach mehreren Übernahmen in den vergangenen Jahren hat IBM zum Jahresanfang innerhalb der Software Group eine eigene Sicherheitsabteilung gegründet. Seine Sicherheitslösungen vermarktet Big Blue künftig unter dem Brand IBM Security Systems.

Das Geschäft mit Security-Lösungen steht bei den IT-Riesen derzeit hoch im Kurs. IBM-Konkurrent HP hat erst im vergangenen Herbst mit »HP Enterprise Security Products« ebenfalls eine eigene Business Unit für Security gegründet. In der Division bündelt HP die Produkte der übernommenen Sicherheitsspezialisten ArcSight, Fortify und TippingPoint. Deren Produkte bilden das Fundament der neuen Plattform HP Security Intelligence and Risk Management (HP SIRM). Auch Dell hat kürzlich mit seinen Plänen, den Security-Anbieter Sonicwall zu übernehmen, für Aufsehen im Markt gesorgt.

Auslöser für die Gründung der Security Division war für IBM vor allem die Übernahme des Sicherheitsanbieters Q1 Labs. IBM hat den Spezialisten für die Überwachung von Netzwerkaktivitäten im vergangenen Oktober gekauft, abgeschlossen wurde die Übernahme zum Jahresanfang. Die Leitung der Sicherheitssparte hat der ehemalige CEO von Q1 Labs, Brendan Hannigan, übernommen. In der Security Division bündelt IBM nun die Produkte der gut zehn Security-Firmen wie Bigfix, Internet Security Systems (ISS) und Guardium, die IBM in den vergangenen Jahren übernommen hat sowie die eigenen sicherheitsrelevanten Software- und Service-Produkte aus den Bereichen Tivoli, Rational and Information Management.

Übersicht