Microsoft Active Protections Program:
Microsoft und Adobe kooperieren bei Sicherheitsprogramm
Microsoft startet ein Sicherheitsprogramm und entwickelt neue Tools und Leitlinien zum Schutz vor Online-Gefahren für Kunden. Adobe nimmt am Sicherheitsprogramm von Microsoft teil.
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Im Rahmen der Sicherheitskonferenz Black Hat USA 2010 hat Microsoft angekündigt, dass sich Adobe am Microsoft Active Protections Program (MAPP) für den Informationsaustausch über Sicherheitslücken beteiligen werde. Zudem stellte Microsoft eine neue Strategie für die koordinierte Offenlegung von Sicherheitslücken vor und präsentierte neue Tools und Leitlinien zur Verbesserung der Online-Sicherheit für Kunden.
Das im Oktober 2008 vom Microsoft Security Response Center initiierte MAPP ist ein Gemeinschaftsprojekt für den Austausch von Informationen über Sicherheitsanfälligkeiten mit Anbietern von Sicherheitssoftware. Ab Herbst 2010 wird sich auch Adobe am MAPP beteiligen und seine Erkenntnisse über Sicherheitslücken mit den weltweit 65 Mitgliedern austauschen sowie Hunderten Millionen Nutzern erweiterte Schutzmechanismen zur Verfügung stellen.
"Die Sicherheit unserer Kunden auf allen Ebenen steht bei uns an vorderster Stelle", bekräftigt Adobe-Manager Brad Arkin. "Daher ist das Microsoft Active Protections Program ein wichtiger Bestandteil unserer gesamten Produktsicherheitsinitiative. MAPP ist ein Paradebeispiel für ein bereits bewährtes Modell, mit dem ein weltweites Verteidigungsnetz ein gegenseitiges Ziel umsetzen kann: den Schutz unserer gemeinsamen Kunden."
Darüber hinaus werden neu entdeckte Sicherheitslücken in Hardware, Software und Services entweder direkt dem Hersteller der betroffenen Produkte oder einem CERT-CC oder einer anderen Koordinationsstelle mitgeteilt. Diese setzen den Hersteller oder ein privates Dienstleistungsunternehmen vertraulich über die Sicherheitslücke in Kenntnis. Geht der Weg über ein privates Dienstleistungsunternehmen, informiert dieses wiederum den Hersteller über die Sicherheitslücke. Der Ermittler der Problemstelle bietet dem Hersteller dann die Möglichkeit zur Diagnose und den Zugriff auf vollständig geprüfte Updates, Workarounds oder auf andere Hilfsmaßnahmen, bevor Einzelheiten über die Sicherheitslücke veröffentlicht werden. Auf der Grundlage dieser engen Zusammenarbeit können dem Kunden gegenüber konsistente Aussagen getroffen sowie Hinweise zum Schutz vor der Sicherheitslücke gegeben werden.
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