IDC-Studie zum Sicherheitsmarkt:
Geschäft mit Security Appliances auf Wachstumskurs

von Ulrike Wendel (ulrike.wendel@crn.de)

15.07.2010

Der Markt für Security Appliances zieht nach einigen schwachen Quartalen wieder an. Vor allem die Nachfrage nach Content Mangement- und UTM-Lösungen ist stark gestiegen. Nicht alle Hersteller profitieren allerdings von der Markterholung.

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Nach mehreren schwachen Quartalen steigen die Umsätze im Markt für Security Appliances in Westeuropa wieder. Das hat eine Studie des Marktforschungsunternehmens IDC [1] ergeben. Im ersten Quartal des laufenden Jahres ist der Umsatz IDC zufolge um 0,8 Prozent auf 399,5 Million Dollar gewachsen. Die verkauften Stückzahlen sind um 1,3 Prozent auf 133.913 angestiegen. Der wirtschaftliche Abschwung hatte den Markt für Security Appliances vor allem im zweiten und dritten Quartal 2009 getroffen, während bereits Ende des zurückliegenden Jahres erste Anzeichen für eine Erholung in Sicht waren.

Nicht alle großen Hersteller in dem Markt konnten jedoch von der positiven Marktentwicklung profitieren. Großer Verlierer ist Check Point [2]. Der israelische Security-Spezialist erzielte im zurückliegenden Quartal in dem Segment fast 65 Prozent weniger Umsatz als im ersten Quartal 2009. McAfee [3] dagegen konnte den Umsatz um 53,3 Prozent ausbauen, auch Juniper [4] verzeichnete mit einem Wachstum von 19,2 Prozent einen deutlichen Zuwachs.

UTM-Geschäft auf Wachstumskurs

Die wichtigste Rolle im Markt für Security Appliances spielt das Geschäft mit UTM-Lösungen. Mit einem Wachstum von 14,3 Prozent erreichte der Markt im ersten Quartal 2010 ein Volumen von 124,4 Millionen Dollar. Marktführer im UTM-Geschäft ist Juniper, gefolgt von Fortinet und Watchguard.

Wie sich der Markt für Security Appliances im Detail entwickelt hat, lesen Sie in der aktuellen CRN auf Seite 10

[1] http://www.idc.de/
[2] http://www.checkpoint.com/
[3] http://www.mcafee.com/de/
[4] http://www.juniper.net/