Keine Randerscheinung:
Weihnachtsshopping: Schulung anstatt Blockade
Mitarbeiter sind wieder dabei, während der Arbeit im Internet auf Weihnachtsshopping-Tour zu gehen. Dies erhöht die Gefahr, dass sie sich dabei Schädlinge einfangen. Die IT-Abteilung sollte sich darauf einstellen. Aber auch für die Surfer selbst gibt es ein paar Tipps.
Die Weihnachtszeit naht sich unaufhaltsam. In vielen Geschäften hat sie begonnen, auch online. Mitarbeiter werden verstärkt im Internet auf Shopping-Tour gehen. Nach einer Umfrage von ISACA [1] in den USA verbringen sie dafür durchschnittlich 14,4 Stunden an ihrem Rechner am Arbeitsplatz. Umgekehrt werden aber auch Cyber-Gangster die Weihnachtszeit für spezielle Phishing- und Malware-Aktivitäten nutzen. Deshalb sollte sich auch die IT-Abteilung darauf einstellen, und etwa die Mitarbeiter über die Gefahren aufklären, so die nicht kommerzielle Organisation ISACA. Den Mitarbeitern selbst empfiehlt ISACA etwa, den eigenen Rechner zu verwenden und nicht mobile Geräte für das Surfen zu verwenden. Beim Desktop-Browser ist es wahrscheinlicher, dass dieser sicher ist.
Das Sicherheitsmodell der nicht kommerziellen Organisation ISACA
In der ISACA-Umfrage will jeder zehnte sogar mehr als 30 Stunden online shoppen gehen. Bequemlichkeit (34 Prozent) und Langeweile (23 Prozent) sind dabei Motive. Online-Shopper sind dabei mehr geneigt auch andere gefährliche Aktivitäten auszuführen. So machen 51 Prozent Online-Banking. 40 Prozent klicken auf Links in E-Mails, die auf Shopping-Websites umleiten. Auf Links in Social-Networks gehen immer noch 15 Prozent.
Der IT-Abteilung rät ISACA, keine Shopping-Websites zu blockieren. Dies verleitet Angestellte dazu, die Sperrungen auf weniger sicheren Wegen zu umgehen. Mehr hilft dagegen Aufklärung. Dabei ist es gut, die Anwender zu schulen, wie sie ihre Netzwerk- und ihre Heim-Computer schützen können. Außerdem hilft es, die Nutzer einmal im Jahr auf annehmbare Sicherheitsregeln mit einer Unterschrift zu verpflichten.
Online-Shopper sollten Anti-Virus- und Anti-Malware-Programme einsetzen und diese auch aktuell halten. Außerdem gilt es, Social-Network-Seiten mit der gleichen Vorsicht wie auch allen anderen Online-Seiten zu behandeln. Bei besonderen Schnäppchen oder anderen attraktiven Angeboten ist besondere Vorsicht geboten, weil es sich um Fälschungen handeln könnte. Statt einem guten Kauf fängt sich der Nutzer dann Malware ein.
[1] http://www.isaca.org/
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