Social-Networks-Nutzer als beliebtes Opfer:
Tipps gegen Klau Ihrer Bilder im Internet
Es sind nicht mehr nur Daten- und Identitätsdiebstähle im Internet, die Runde machen, sondern auch der Klau von Bildern. Sie tauchen dann etwa als Babyfoto bei einer betrügerischen Agentur auf. Anwender können aber etwas dagegen tun, um kein Opfer zu werden.
Es ist sicher nicht schön, zu entdecken, dass das ein Foto, der man selbst ins Internet gestellt hat, in einer professionellen Werbekampagne wiederzufinden - ohne Genehmigung. Schlimm ist es auch, wenn Fotos - etwa des eigenen Babies - im Internet auftauchen, um für einen betrügerischen Adoptionsdienst zu werben. Die Diebe im Internet hätten die Bilder entdeckt, warnt Catalin Cosoi, Senior-Researcher im Bitdefender Antispam Laboratory. »Die Bilder werden aus verschiedenen Gründen gestohlen, aber vor allem, um Profit zu machen.« Insbesondere durch Social-Networks bieten den Bilddieben eine gute Plattform, um geeignete Bilder zu finden. Und wie bei Facebook sind die Bilder nicht besonders gut durch Privacy-Regeln geschützt. Bitdefender [1] hat daher ein paar Tipps bereit, um den Bilderdiebstahl zu erschweren.
Screenshot der Website Networkcomputing.de mit Wasserzeichen: Dies ist eine Möglichkeit, den Bilderdiebstahl zu erschweren.
Der einfachste Weg einen Diebstahl des eigenen Bildes zu verhindern, ist natürlich es erst gar nicht ins Internet zu stellen. Es sollte also nur dann online stehen, wenn es wirklich notwendig ist.
Social-Networks bieten verschiedene Möglichkeiten einzustellen, wer welchen Content sehen darf - Fotos eingeschlossen. So lässt sich etwa festlegen, dass Daten und Bilder nur eine begrenzten Anzahl von Nutzern sehen dürfen. Außerdem sollte der Nutzer von Diensten von Dritten abstand nehmen, insbesondere, wenn sie nach den Facebook-Zugangsdaten fragen.
Ins digitale Bild eingebettete Wasserzeichen sind eine gute Möglichkeit, die Internet-Diebe davon abzuhalten, die Bilder weiter zu verwenden. Solche Funktionen gibt es in professionellen Bilderbearbeitungstools, aber auch in frei verfügbaren Werkzeugen.
Digitale Kameras liefern mittlerweile hoch auflösende Bilder. Bei diesen kann der Nutzer aber, bevor er sie ins Internet stellt, die Auflösung auf 72 dpi verringern. Außerdem sollte die Bildgröße - falls möglich - nicht mehr als 640 x 480 Pixel betragen.
Portraits sind bei den Internetdieben beliebter als Gruppenfotos. Erstere lassen sich leichter für andere Zwecke aufbereiten als ein Landschaftsphoto mit einer Gruppe.
[1] http://www.bitdefender.de/
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