Sicherheitssoftware: Client-Security:
Test: Kaspersky Internet Security 2009
Die 2009er Version von Kaspersky Internet Security schützt PCs nicht nur vor Viren, Spam und Spyware, sondern offeriert mit einer Kindersicherung und einer virtuellen Tastatur fürs Online-Banking weitere interessante Zusatzfunktionen.
(Fortsetzung des Artikels von Seite 1)
Kaspersky [1] Internet Security 2009 ist ein Komplettpaket, das den Computer vor bekannten und neuen Bedrohungen, Hackerangriffen, Spam und anderen unerwünschten Daten schützt. Jeder Bedrohungstyp wird zwar von einer einzelnen Anwendungskomponente verarbeitet, dennoch steht zur Konfiguration, zum Management und zur Funktionsüberwachung eine zentrale Konsole bereit.
Komplettpaket für die Absicherung von Client-Rechnern: Kaspersky Internet Security.
Diese Steuerzentrale ist übersichtlich gegliedert und leicht zu bedienen. Das Hauptfenster informiert den Benutzer über den aktuellen Schutzstatus des Computers. Die linke Seite des Fensters gestattet die schnelle Auswahl einer Funktion, während die rechte Seite die mit der gewählten Funktion verknüpften Informationen darstellt.
Zur Durchführung spezifischer Aufgaben stehen zahlreiche Assistenten und Werkzeuge zur Verfügung. Damit ist es leicht, eine Sicherheitsanalyse durchzuführen, die Sicherheit des Internet-Explorers zu bewerten, eine Notfall-Wiederherstellungs-CD zu erzeugen, Spuren schädlicher Objekte zu beseitigen oder auch Informationen über das Surfverhalten des Benutzers zu entfernen.
Neueste Version herunterladen
Nach dem Einlegen der Programm-CD und dem Start des Setups prüft das Programm zunächst, ob es auf der Kaspersky-Web-Site bereits eine aktuellere Programmversion gibt. Diese lädt die Software auf Wunsch sofort herunter.
Dieser Download kann natürlich eine Weile dauern, das eigentliche Setup danach ist aber schnell erledigt und verlangt nur wenig Benutzerinteraktion. In jedem Fall ist es empfehlenswert, die jeweils aktuelle Version der Software herunterzuladen, um Sicherheitsrisiken von vornherein auszuschließen.
Der Konfigurationsassistent, der anschließend startet, erfordert allerdings einige Eingaben durch den Benutzer. Diese sollten jedoch einem durchschnittlichen PC-Anwender keine Probleme bereiten. Sobald der Konfigurationsassistent seine Arbeit getan hat, ist der Computer neu zu starten. Dies ist zwar nervig, gehört bei so gut wie allen Security-Lösungen zur Standardprozedur.
Update automatisch oder nach Plan
Beim Hochfahren des Computers startet Kaspersky Internet Security automatisch und prüft zunächst die Aktualität der Datenbanken, die unter anderem die Virendefinitionen enthalten. Updates der Datenbanken beziehungsweise der Programmmodule führt die Software fortan automatisch oder nach einem vom Benutzer definiertem Zeitplan durch. Natürlich ist jederzeit auch eine manuelle Aktualisierung möglich.
Der Schutz des Computers beginnt sofort nach dem Neustart. Das heißt, das Programm beginnt unmittelbar damit, ein- und ausgehende Daten auf Viren (in Dateien, Mail und Web-Verkehr), Spyware, Spam et cetera hin zu prüfen. Anti-Phishing, Schutz vor Netzwerkangriffen und Anti-Dialer sind sofort aktiv, ebenso die Firewall.
Für die Programmkontrolle/Firewall hat Kaspersky bereits viele auf das Internet zugreifende Applikationen vorkonfiguriert. Außer Aktivitäten von Anwendungen lassen sich mit der Suite auch Geräte, beispielsweise Joysticks und USB-Speicher, sowie Ressourcen wie Systemdateien, Systemdienste und Autostart-Parameter sperren oder freigeben.
Findet Internet Security 2009 eine Anwendung, die noch nicht auf der Liste der überwachten Programme steht, kommt beim ersten Start der besagten Software eine Meldung hoch. Der Benutzer entscheidet dann, ob diese Anwendung aufs Internet zugreifen darf oder ob Beschränkungen gelten sollen.
Unerwünschte Web-Sites sperren
Die auf Regeln basierende Firewall arbeitet zuverlässig, hat im Test aber unmittelbar nach der Programminstallation zunächst Aktionen wie Pings oder Port-Scans nicht abgefangen.
Besonders gefallen hat unter der Überschrift »Inhaltsfilterung« die Funktion »Kindersicherung«, mit der sich wirkungsvoll der Zugriff auf Webseiten mit für Kinder ungeeigneten Inhalten verhindern oder auf Wunsch auch nur protokollieren lässt. Der Benutzer kann hier unterschiedliche Profile für Kinder, Jugendliche und Erwachsene konfigurieren, Zeitbeschränkungen einstellen und Internet-Mail sowie Chats erlauben oder verbieten.
Eine gute Idee ist auch der Assistent zur Browser-Konfiguration, der nach einer kurzen Analyse Vorschläge unterbreitet, wie der Benutzer den Browser sicherer machen kann. Leider funktioniert dies nur mit dem Internet-Explorer.
Fazit
Kaspersky Internet Security 2009 ist insgesamt eine vollständige, zuverlässige und einfach zu benutzende Security-Suite für Client-Rechner. Das Produkt konnte im Test rundum überzeugen, unter anderem wegen der einfachen Bedienung und des Funktionsumfangs.
[1] http://www.kaspersky.de/
- 1. Seite: Test: Kaspersky Internet Security 2009
- 2. Seite: Fazit
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