Trojaner wieder auf dem Vormarsch:
Conficker und Co sind nicht tot zu kriegen
Im neuen E-Threat-Report von BitDefender haben drei Trojaner den Adobe-Reader Exploit PDF-JS.Gen wieder vom Spitzenplatz unter den Schädlingen verdrängt. Unter anderem hält sich der inzwischen altbekannte Conficker mit einer Infektionsrate von über sechs Prozent noch immer auf dem dritten Platz.
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Nachdem im Dezember letzten Jahres mit »PDF-JS.Gen« ein Exploit für eine Lücke im Adobe Reader noch die häufigste Virengefahr war, haben jetzt wieder Trojaner die Spitzenplätze im E-Threat Report von BitDefender inne. Im Januar war PDF-JS.Gen für sechs Prozent weniger Infektionen verantwortlich als noch im Dezember und fällt damit auf rang vier ab. Die meisten Infektionen (8,3 Prozent) gingen im Januar auf das Konto von Trojan.Clicker.CM, der sich besonders oft im Umfeld von Filesharing-Portalen herumtreibt und Werbeanzeigen mit teilweise pornografischen Inhalten innerhalb des Browsers erzeugt. Nur knapp dahinter folgt mit einer Infektionsquote von 8,17 Prozent der Trojan.AutorunInf.Gen. Dieser Trojaner verbreitet weitere Malware über Wechseldatenträger wie USB-Sticks, Speicherkarten oder externe Festplattenlaufwerke.
Ganz ähnlich arbeitet ein alter Bekannter, der erstaunlicher Weise noch immer für 6,18 Prozent der Infektionen verantwortlich ist und damit auf dem dritten Platz landet: Der Conficker Wurm, auch Win32.Worm.Downadup.Gen genannt. Obwohl die von diesem Schädling ausgenutzte Sicherheitslücke in verschiedenen Windowsversionen bereits seit über einem Jahr per Update geschlossen werden kann, bleibt Conficker weiterhin äußerst aktiv und findet noch immer genügende Rechnerum sein sinisteres Werk der Zerstörung fortzuführen. Hier zeigt sich deutlich, wie gefährlich nicht nur die Viren an sich sein können, sondern auch wie wichtig angemessenes Verhalten der Nutzer ist.
Nach dem Absteiger PDF-JS.Gen, der es aber dennoch auf eine Infektionsrate von 5,76 Prozent bringt, beschließt mit 4,30 Prozent der Trojan.Wimad.Gen.1 die Top 5. Dieser Trojaner ist meist auf Filesharing- und Torrent-Websites zu finden und aktiviert sich dort anstatt eines gewünschten Videodownloads, um dann anschließend weitere Malware (meist als Codecs getarnt) nachzuladen.
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