Mobile Dienste / Sicherheit:
Nokia kippt Sparten Security-Appliances und mobile Lösungen für Geschäftskunden
Auf das Geschäft mit Endkunden aus dem Consumer-Bereich will sich Nokia konzentrieren. Deshalb gibt der finnische Konzern das Geschäft mit Sicherheits-Hardware und eigenen »Business-Mobility«-Lösungen auf.
Felder wie Online-Musik- und -Spiele-Portale sowie die dazu gehörigen Mobiltelefone für Consumer wird Nokia [1] künftig in den Mittelpunkt seines Geschäfts stellen. Das Engagement im Bereich Business-Lösungen will der finnische Hersteller folgerichtig zurückfahren.
Die Appliance IP390 ist für die Anbindung von Außenstellenan das Corporate Network zuständig. Den Bereich Sicherheits-systeme will Nokia an einen Investor verkaufen.
Ein »Opfer« ist die Sparte Security-Appliances. Für sie sucht Nokia derzeit einen Käufer. Der Bereich soll an einen Investor verkauf werden. Die Verhandlungen laufen noch, seien aber in einem fortgeschrittenen Stadium, so Niklas Savander, Vice President Services and Software bei Nokia.
Zum Produktportfolio der Sicherheitssparte gehören die Firewall- und Unified-Threat-Management-Systeme der »IP«-Serie. Hinzu kommen VPN-Gateways für die sichere Anbindung von Außenstellen an das Firmennetz.
Kooperationen statt Eigenentwicklungen
Auch bei mobilen Business-Lösungen wird es einen Schnitt geben. So wird Nokia die Entwicklung aller Produkte einstellen, die hinter der Firmen-Firewall angesiedelt sind. Zwar nannte das Unternehmen nicht die Namen der Lösungen, doch dürfte es sich um die »Intellisync«-Linie handeln.
Sie besteht unter anderem aus Komponenten für den Zugang zu Firmen-E-Mails über Mobilfunknetze (»Wireless E-Mail«) und »Intellisync Application Sync« für das Synchronisieren von Daten zwischen Mobilgeräten und Firmenrechnern.
Stattdessen setzt Nokia auf die Kooperation mit Firmen wie Microsoft [2]. Lösungen wie »Exchange Activesync« für den Fernzugriff auf Daten und E-Mails werden hauseigene Produkte ersetzen. Nokia-Smartphones wie das E71 unterstützen bereits die Software von Microsoft, einschließlich Funktionen wie Push-E-Mail.
Ein weiterer Partner ist Cisco Systems [3]. Mit diesem Unternehmen wird Nokia auf den Sektoren Unified-Communications und drahtlose Netze zusammenarbeiten.
[1] http://www.nokia.de/
[2] http://www.microsoft.de/
[3] http://www.cisco.de/
» Newsletter abonnieren
Täglich aktuelle News und Hintergründe für Fachhändler, ITK-Hersteller, Distributoren und aus der Online-Welt.
» Tipp der Redaktion
Acer rockt die Eifel
Rund um den Nürburgring dröhnten einmal nicht die Rennmotoren: Beim Acer Kick-off 2012 brachten stattdessen Bässe und Gitarrensoli die Eifel zum Wackeln. Über 600 Acer-Partner rockten zum Ausklang des Partner-Events im Eifel Stadl zu Live Musik oder ließen sich im Rockstar-Outfit fotografieren.
Die besten Multifunktions-Farblaser ab 300 Euro
Im Gegensatz zu den ultrabilligen Tintenstrahl-Einsteigerdruckern, die oft schon unter 100 Euro zu haben sind, sollte die Investition in einen Multifunktions-Laserdrucker schon etwas besser überlegt sein. Wir sagen Ihnen, welcher Laser sich besonders für welchen Zweck lohnt.
Cisco zurück auf Wachstumskurs
Cisco ist zurück auf der Überholspur. Nach einem radikalen Stellenabbau und einer stärkeren Fokussierung hat der Netzwerkriese im zurückliegenden Quartal sowohl Umsatz als auch Gewinn deutlich ausgebaut.
» Bilderstrecken
» Meistgelesene News
Ist Ihrer auch zu breit?
Die linke Fahrspur ist in vielen Autobahn-Baustellen nur für Fahrzeuge mit maximal zwei Meter Breite zugelassen. Jetzt warnt der ADAC: 67 Prozent der Neuwagenmodelle sind breiter als zwei Meter! Wer nicht nachmisst, riskiert ein Bußgeld.
Chefs versagen im zwischenmenschlichen Umgang
Vielen Führungskräften fehlt es an Empathie im Umgang mit ihren Mitarbeitern und sie erfüllen ihre Aufgaben nicht effektiv. Zu diesem ernüchternden Ergebnis kommt eine Studie des Beratungsunternehmens Development Dimensions International (DDI).
