Nur reale Probleme lassen sich lösen:
Gartner: Sicherheits-Mythen behindern IT-Security
Wie überall gibt auch es in der IT-Security Mythen, die sich hartnäckig halten. Gartner hat nun einige dieser zusammengestellt. Denn um diesen irrigen Meinungen nicht zum Opfer zu fallen, muss man sie als solche entlarven.
Sicherheit hat nicht nur etwas mit dem Schutz vor realen Bedrohungen zu tun. Es ist vielfach auch ein subjektives Gefühl, geschützt zu sein Gerade deshalb ist es wichtig, zwischen tatsächlichen Bedrohungen und solchen, die man nur empfindet, zu unterscheiden. Die Gartner-Analysten Andrew Walls and Eric Ouellet haben jetzt einmal zusammengefasst, was im Security-Bereich alles an Mythen kursiert: In ihren Augen ist es etwa Unsinn, zu glauben, dass die Hacker die Schlacht gegen die Sicherheitsanbieter über kurz oder lang sowieso gewinnen. Zu den Irrtümern gehört auch, dass die Zahl der Sicherheitsvorfälle somit in jedem Unternehmen automatisch stetig zunimmt. Denn die Sicherheit von Anwendungen und Betriebssystemen liegt eben nicht in der Verantwortung der jeweiligen Hersteller, sondern bei den IT-Verantwortlichen und teilweise auch bei den Nutzern.
Genauso falsch ist es, zu glauben, wenn ein Unternehmen die gesetzlichen Auflagen erfülle, habe es in puncto Sicherheit ausgesorgt. Die Hacker helfen der Branche nicht, Schwachstellen und Gesetzeslücken aufzudecken, sondern nutzen diese heimlich und so lange wie möglich aus. Es stimmt auch nicht, dass eine funktionierende Sicherheit unbedingt das Geschäft beeinträchtig. Auch ein purer Aktionismus hilft nicht: Die Qualität der Sicherheit erhöht sich nicht automatisch, wenn einfach entsprechend viel Geld und Leute dafür eingesetzt werden. Dazu muss es auch klare Anforderungen, Konzepte und Richtlinien geben. Soweit die Liste dessen, was Gartner als grobe Fehleinschätzungen bezeichnet.
Zum Schluss geben die Analysten aber auch konkrete Handlungsempfehlungen, um nicht Fehleinschätzungen auf Basis solcher Mythen zu treffen: Die Sicherheitsverantwortlichen sollten sich auf reale Bedrohungen konzentrieren. Es gilt dafür zu sorgen, dass Sicherheit das Geschäft antreibt und es nicht behindert. Eine rein reaktive Haltung genügt heute nicht mehr. Die Verantwortlichen sollen ihre Aufgabe offensiv angehen. Wichtig ist es dabei, die Mitarbeiter innerhalb ihres Unternehmens aufklären und Fehlurteile abbauen.
» Newsletter abonnieren
Täglich aktuelle News und Hintergründe für Fachhändler, ITK-Hersteller, Distributoren und aus der Online-Welt.
» Tipp der Redaktion
Acer rockt die Eifel
Rund um den Nürburgring dröhnten einmal nicht die Rennmotoren: Beim Acer Kick-off 2012 brachten stattdessen Bässe und Gitarrensoli die Eifel zum Wackeln. Über 600 Acer-Partner rockten zum Ausklang des Partner-Events im Eifel Stadl zu Live Musik oder ließen sich im Rockstar-Outfit fotografieren.
Die besten Multifunktions-Farblaser ab 300 Euro
Im Gegensatz zu den ultrabilligen Tintenstrahl-Einsteigerdruckern, die oft schon unter 100 Euro zu haben sind, sollte die Investition in einen Multifunktions-Laserdrucker schon etwas besser überlegt sein. Wir sagen Ihnen, welcher Laser sich besonders für welchen Zweck lohnt.
Cisco zurück auf Wachstumskurs
Cisco ist zurück auf der Überholspur. Nach einem radikalen Stellenabbau und einer stärkeren Fokussierung hat der Netzwerkriese im zurückliegenden Quartal sowohl Umsatz als auch Gewinn deutlich ausgebaut.
» Bilderstrecken
» Meistgelesene News
Ist Ihrer auch zu breit?
Die linke Fahrspur ist in vielen Autobahn-Baustellen nur für Fahrzeuge mit maximal zwei Meter Breite zugelassen. Jetzt warnt der ADAC: 67 Prozent der Neuwagenmodelle sind breiter als zwei Meter! Wer nicht nachmisst, riskiert ein Bußgeld.
Chefs versagen im zwischenmenschlichen Umgang
Vielen Führungskräften fehlt es an Empathie im Umgang mit ihren Mitarbeitern und sie erfüllen ihre Aufgaben nicht effektiv. Zu diesem ernüchternden Ergebnis kommt eine Studie des Beratungsunternehmens Development Dimensions International (DDI).
