Trojaner statt Sensationsgier:
Spam schickt Johnny Depp in den gefakten Unfalltod
Eine neue Spam-Welle versucht die Opfer mit dem vermeintlichen Tod von Johnny Depp zu ködern. Statt Informationen und Videos zu einem (frei erfundenen) Autounfall des bekannten Schauspielers zu bieten, versuchen darin enthaltene verseuchte Links die Nutzer selbst zum Deppen zu machen.
Keine Beiträge im Forum. » Diskussion starten!
Die Piraten aus dem Web schrecken jetzt nicht einmal mehr davor zurück, mit johnny Depp einen der Ihrigen für ihre Spam-Maschen zu mißbrauchen. (Bild: Disney Pictures, Piraten der Karibik)
Nachdem die altbekannte Viagra-Masche und ähnliches schon lange kaum mehr Surfer hinter dem Ofen hervorlocken können, greifen die Spammer immer häufiger auf Prominente als Lockvögel für ihre Attacken zurück - von Jennifer Aniston über Miley Cyrus bis Michael Schumacher (siehe: Die gefährlichsten Promis [1]).
Selbst vor einem der wenigen Schauspieler, die noch etwas für den guten Ruf von Piraten tun, machen sie inzwischen nicht mehr Halt - jetzt ist der beliebte Hollywood-Schauspieler Johnny Depp an der Reihe: Derzeit rollt eine Welle von Spam-Mails durch das Internet, die Hintergründe zum angeblichen Tod des gewitzten »Karibikpiraten [2]« bei einem tragischen Autounfall versprechen. Selbst in Social-Networks wie Facebook und über Blogs wie Twitter verbreitet sich die Nachricht mit den entsprechenden Links in Windeseile.
Aber keine Sorge, liebe Damen: Natürlich ist Mädchenschwarm Johnny weder tot, noch gibt es dementsprechend die versprochenen Videos und Hintergründe seines Ablebens. Stattdessen führen die verseuchten Links in den Mails auf Malwareseiten mit gefaketen »Berichten«, die den Rechner des Nutzers mit einem Trojaner (Troj/Dldr-DB) infizieren, der sie fortan auslauscht und ihre persönlichen Daten an ein Hackernetzwerk weiterleitet.
Wer sich also nicht selbst zum »Deppen« machen will, sollte also besser darauf verzichten, die dramatische Neuigkeit in blauäugiger Teenager-Manier zu glauben diesen Links zu folgen. Besser ist es, sich auf Edward mit den Scherenhänden zu besinnen und die Nachrichten von einer Antivirussoftware schreddern zu lassen.
[1] http://www.crn.de/news/showArticle.jhtml?articleID=219401411
[2] http://disney.go.com/Pirates/
» Newsletter abonnieren
Täglich aktuelle News und Hintergründe für Fachhändler, ITK-Hersteller, Distributoren und aus der Online-Welt.
» Tipp der Redaktion
Das sind die Top-Notebooks
Auf der Suche nach neuen Notebooks sieht man oft den Wald vor lauter Bäumen nicht. Unsere Kollegen von der PC Go haben daher die besten Geräte für Sie getestet.
NEC prämiert die schönste Installation
Einen Fotowettbewerb der etwas anderen Art startet NEC Display Solutions für seine Partner. Unter dem Motto »Application Picture Competition« können NEC-Partner Bilder einsenden, die NEC-Produkte im Einsatz zeigen. Für die kreativsten Fotografen winkt als Preis ein iPhone.
SAP will den Cloud-Anbieter Ariba übernehmen
Der Softwareanbieter SAP steht vor einem weiteren großen Zukauf im SaaS-Segment: Für 4,3 Milliarden Dollar wollen sich die Walldorfer den kalifornischen Beschaffungsspezialisten Ariba einverleiben und das Cloud-Geschäft auf diese Weise ausbauen.
» Bilderstrecken
» Meistgelesene News
So sexy sind Deutschlands Bäuerinnen
Vor kurzem war es wieder soweit: Die Macher des Deutschen Bauernkalenders suchten nach den schönsten Botschafterinnen für die Landwirtschaft. Die ansprechendsten Bewerberinnen kamen zum Casting nach München und Hamburg. Wir zeigen Ihnen die besten Bilder der Vorauswahlen in unserer Bilderstrecke ...
Massenentlassungen bei HP geplant
Der Rückgang der PC-Nachfrage und die Zusammenlegung von PC-und Druckersparte haben einschneidende Konsequenzen für die Mitarbeiter von HP. Es sollen laut Medienberichten 30.000 Mitarbeiter entlassen werden.