Drucker unter Kontrolle halten:
Devicelock überwacht lokales Drucken

von Bernd Reder (bernd.reder@networkcomputing.de)

24.04.2008

Den Zugriff auf Drucker, die lokal an einen PC angeschlossen oder im Netzwerk vorhanden sind, kontrolliert die Sicherheitssoftware Devicelock Endpoint Security 6.3.

(Fortsetzung des Artikels von Seite 1)

Mithilfe von Devicelock [1] Endpoint Security 6.3 kann der Systemverwalter festlegen, welcher Mitarbeiter Dokumente über welchen Drucker ausgeben kann. Das gilt für Printer, die lokal an einen Rechner angeschlossen sind sowie für virtuelle und für Netzwerk-Drucker.

Devicelock 6.3 steuert jetzt auch den Zugriff auf Drucker.

Die Software überwacht die entsprechenden Drucker-Anschlüsse, also etwa USB oder LPT. Alle Druckvorgänge werden registriert. Die Informationen speichert die Software zentral in einer Datenbank.

Zusätzlich lassen sich Kopien aller ausgedruckten Dokumente in Form von Grafiken aufbewahren. Damit kann ein Unternehmen oder eine Behörde auch im Nachhinein feststellen, welcher Mitarbeiter welche Unterlagen ausgedruckt hat. Das ist beispielsweise dann wichtig, wenn vertrauliche Unterlagen abhanden gekommen oder in die falschen Kanäle gelangt sind.

Zu den Anwendern von Devicelock gehört die Gemeinde Timmerndorfer Strand [2]. Die Verwaltung des Badeortes setzt die Lösung ein, um Daten vor dem Zugriff Unbefugter zu schützen. Auf diese Weise erfüllt die Gemeinde die Vorgaben des Landesdatenschutzgesetzes.

Datenabgleich mit dem Palm steuern

Neu in Version 6.3 von Devicelock ist außerdem eine Filterfunktion für PDAs von Palm [3]. Sie ermöglicht es, für einzelne Nutzer oder User-Gruppen festzulegen, welche Daten oder Datentypen diese auf ihre Palms überspielen dürfen. Zu den Datentypen zählen Aufgabenlisten, Kalendereinträge, Akten, Kontaktdaten, E-Mails und Notizen.

Auch für Palm-OS_Geräte, hier das Centro,lassen sich Sicherheits-Policies aufsetzen.

Weiterhin hat der Administrator die Möglichkeit, die Installation und das Ausführen von Palm-OS-Programmen zu erlauben oder zu unterbinden. Damit wird eine Sicherheitslücke geschlossen, die viele Unternehmen unterschätzen oder gar nicht zur Kenntnis nehmen: dass Mitarbeiter ihre privaten mobilen Geräte mitbringen und in das Firmennetz integrieren.

Auch die Synchronisationsvorgänge zwischen Smartphones oder PDAs und dem Arbeitsplatzrechner lassen sich protokollieren. Um Datenverluste durch einen fehlerhaften Datenabgleich zu verhindern, können Shadow-Copies der übermittelten Informationen angelegt werden.

Devicelock läuft auf PCs unter Windows ab NT 4.0, inklusive der 64-Bit-Versionen. Eine Einzellizenz kostet rund 31 Euro.

[1] http://www.devicelock.com/
[2] http://www.timmerndorfer-strand.org/
[3] http://www.palm.com/

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