Sicherheit: E-Mail-Filter:
Surfcontrol stellt Version 6.0 seiner E-Mail-Filtersoftware vor

von Bernd Reder (bernd.reder@networkcomputing.de)

06.09.2007

Mit erweiterten Compliance-Funktionen, einem Reputationsservice und einer Antiviren-Scan-Engine wartet Version 6.0 von Surfcontrols E-Mail-Filtersoftware auf.


Mit E-mail Filter kann der Systemverwalter Regeln für Nachrichten erstellen, die empfangen oder versendet werden.

»E-mail Filter [1]« läuft auf Rechnern unter Windows 2000, 2003 Server, XP und Vista. Die Software von Surfcontrol [2] schützt vor Viren und anderer Schadsoftware, blockt Spam ab und filtert Phishing-E-Mails aus.

Außerdem, so der Hersteller, analysiert E-mail Filter 6.0 die Web-Links, die in Nachrichten eingebettet sind. Der Zugriff auf Seiten dubioser Herkunft, etwa Phishing-Sites, wird auf diese Weise verhindert.

Ein zentrales Element der Software ist der Reputationsservice. Seine Grundlage bilden Data-Center, die Surfcontrol in 20 Ländern unterhält. Fachleute dort untersuchen den E-Mail-Verkehr auf »Spam-Schleudern« hin und identifizieren Server und Domains, über die unerwünschte Nachrichten oder Viren verschickt werden.

Compliance sicherstellen

Neu in Version 6 sind Compliance-Funktionen. Der Systemverwalter kann beispielsweise Regeln für das Versenden von Nachrichten erstellen. Dabei helfen ihm »Compliance Dictionaries«, die in zwölf Sprachen zur Verfügung stehen.

E-Mails, die das Unternehmensnetz verlassen, werden mehrfach geprüft. Dies soll dafür sorgen, dass keine unternehmenskritischen Informationen ohne Autorisierung das Haus verlassen oder Rechner als Spam-Versendestationen missbraucht werden.

Laut Surfcontrol inspiziert E-mail Filter Hunderte von Attachment-Typen, auch komprimierte Dateien und Bilder. Die Software steht in Versionen für Microsoft Exchange und SMTP (Simple Mail Transfer Protocol) zur Verfügung.

www.surfcontrol.com [3]

[1] http://www.surfcontrol.com/Default.aspx?id=357&mid=5
[2] http://www.surfcontrol.com/
[3] http://www.surfcontrol.com